Ferienwohnung Hotel Garni Ehrenreich in Sölden

Bei unserem ersten Familien-Skiurlaub hatten wir eine Ferienwohnung Hotel Garni Ehrenreich in Sölden gebucht. Die Kontaktdaten des Hotel Garni lauten:

Hotel Garni Ehrenreich ****
Maria Falkner
Dorfstraße 43
6450 Sölden
Österreich

E-Mail: info@ehrenreich-soelden.at
Internet: www.ehrenreich-soelden.at

Die Lage der Ferienwohnung ist hervorragend: direkt neben der Talstation der Gigijochbahn, mitten in Sölden. Das ist für uns natürlich unglaublich praktisch.

Das Hotel Garni Ehrenreich bietet Doppelzimmer und Einzelzimmer mit Frühstück an. Außerdem gibt es vier Ferienwohnungen. Unsere Ferienwohnung lag im 2. Stock des Hotels. Glücklicherweise gibt es auch einen Aufzug, so dass das Gepäck tragen ganz angenehm verläuft. Die Wohnung hat zwei Schlafzimmer. Jedes Schlafzimmer hat ein eigenes Bad und einen Balkon.

Beim Betreten der Wohnung gelangt man in einen kleinen Flur. Hier gibt es eine Garderobe, einen Spiegel und das Telefon. In jedem der beiden Schlafzimmer gab es das Bett mit Nachtschränkchen. Außerdem einen Schrank, einen Tisch mit zwei Hockern, eine Ablage für Koffer, darüber Garderobenhaken. Der Boden ist in der ganzen Wohnung (außer Küche und Bad) mit einem roten Teppichboden belegt. Natürlich gibt es auch einen Fernseher: Ein Flat-TV, angebracht an der Wand gegenüber des Bettes.

In den Bädern gab es die üblichen Dinge: Toilette, Dusche, Waschbecken, Spiegel, Föhn und Handtücher.

Ehrenreich Sölden - Blick auf die Talabfahrt

Ehrenreich Sölden – Blick auf die Talabfahrt

Die Küche war zweckmäßig eingerichtet. Es gab eine Bank, ein Tisch und zwei Stühle – also ausreichend Platz für vier Personen. Geschirr war auch genug vorhanden. Schön fanden wir, dass es eine Spülmaschine gab. Außerdem gab es eine Mikrowelle, eine Kaffeemaschine, einen Herd und natürlich den Kühlschrank. Das einzige, was mir gefehlt hat, war ein Wasserkocher.

Vom Fenster aus hatten wir Blick auf die Berge und die Nachbarhäuser. Ein Stück von der Talabfahrt war auch zu sehen. Jedes Schlafzimmer hatte einen eigenen Balkon, getrennt durch einen Sichtschutz. Auf jedem Balkon gab es einen kleinen Tisch und zwei Stühle.

Insgesamt muss ich sagen, dass wir sehr zufrieden waren mit der Wohnung.  Es gab alles was man braucht, sie sind sehr schön groß und sehr sauber. Die Betten bequem, wir haben alle gut geschlafen.

Was uns sehr gefallen hat und was wir täglich genutzt haben war die Möglichkeit, für das Frühstück Semmeln zu bestellen. Manuel ist dann jeden Morgen runter spaziert und kam mit einem Körbchen voller Semmeln zurück.
Hotel Garni Ehrenreich Sölden
Im Keller gibt es einen Raum für die Skischuhe und einen für die Ski. Die Skischuhe werden an eine Halterung an der Wand gehängt. Es ist etwas eng, wenn mehrere Gäste zur gleichen Zeit aufbrechen möchten, aber da wir meist sehr früh unterwegs waren und spät wieder zurückkamen hatten wir selten Platzprobleme.

Ach ja, irgendwann geht auch die schönste Zeit vorbei.  Die Rechnung musste am Vorabend der Abreise bezahlt werden. Am Samstag hieß es dann Koffer packen. Die Abreise soll bis 10 Uhr erfolgen und das haben wir auch gut geschafft.

Die Lage ist für uns natürlich toll gewesen. Direkt neben der Bahn und in direkter Nachbarschaft zu zwei Restaurant / Après-Ski Kneipen bieten auch gute Möglichkeiten, wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Alles in allem war es ein gelungener Urlaub in einer schönen Ferienwohnung!

Reichstagskuppel August 2012

Wir waren im Sommer für 2,5 Tage in unserer Hauptstadt und haben die Gelegenheit genutzt, uns die Reichstagskuppel anzuschauen.

Blick auf die Kuppel des Reichstags

Blick auf die Kuppel des Reichstags in Berlin

Die Kuppel wurde nachträglich gebaut und ist mittlerweile ein Wahrzeichen von Berlin welches von vielen Besuchern besucht wird. Die Dachterrasse befindet sich auf 24m Höhe. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 38 Metern und eine Höhe von 23,5 Metern. Das Stahlskellet besteht aus 24 Rippen die mit waagrechten Ringen versehen sind. Sie sind verkleidet mit 3000m² Glas mit einer Masse von 240 Tonnen (Das Stahlskelett wiegt etwa 800 Tonnen.) Die Rampen, auf denen man nach oben gelangt, sind 230m lang. Die obere Aussichtsplattform liegt 40 Meter über Bodenniveau.

Um die Reichtsagskuppel zu besuchen sollte man sich anmelden. Wir hatten uns für Donnerstagabend, 19 Uhr angemeldet. Auf der Terminbestätigung stand, dass man sich 15 Minuten vorher beim Besucherdienst melden sollte. Wir waren früh genug dort und haben die Zeit noch dazu genutzt, uns etwas umzuschauen. Von außen sieht das  Gebäude des Reichstags ja auch schon sehr schön aus. Natürlich gibt es strenge Sicherheitsvorkehrungen. Die Ausweise werden kontrolliert und mit den Daten der Anmeldung verglichen. Man muss dann auch durch Metalldetektoren hindurchgehen, Jacken und Taschen werden durchleuchtet. Dann muss man kurz warten, bis einige Leute zusammengekommen sind. Eine Mitarbeiterin gibt dann ein paar Hinweise und führt die ganze Gruppe über die Auffahrt ins Gebäude hinein zum Aufzug, mit dem man dann nach oben auf die Höhe der Kuppel gelangt.

Dort kann man sich einen Audio-Guide abholen. Dieser erzählt in 20 Minuten alles Wichtige über das Gebäude und die Umgebung, über den Deutschen Bundestag, die parlamentarische Arbeit und die Sehenswürdigkeiten von Berlin. Für Kinder gibt es einen speziellen Kinder-Audio-Guide. Dabei handelt es sich um ein Hörspiel mit Figuren der Kindersendung „Bernd das Brot“.

Der Audio-Guide startet automatisch, sobald man die Rampe betritt. Man geht auf der rechten Seite nach oben, immer an der Glaskuppelwand entlang. Leider hatte es geregnet, so dass unser Blick etwas durch Wassertropfen auf der Kuppel gestört wurde. Nachdem wir alles begutachtet hatten, ging es wieder nach unten. Und zwar über einen anderen Gang. So kamen einem nie Leute entgegen und es entsteht keinerlei Gedränge. Wir sind dann noch über die Dachterrasse spaziert und haben uns nochmal die ganzen Gebäude angeschaut bevor wir dann unsere Audioguides wieder abgegeben haben und mit dem Aufzug nach unten gefahren sind.

Ich fand unseren Besuch in der Reichstagskuppel sehr interessant. Man sieht sehr viel von der Stadt. Man bekommt über Hinweistafeln und Audio-Guide viele Informationen. Ich finde es auch ganz toll, dass dieses ganze Angebot kostenlos ist. Unseren Kindern hat der Besuch auch sehr gut gefallen. Die Informationen zum Reichstagsgebäude sowie zu den umliegenden Gebäuden, die sie über ihren Audio-Guide bekommen haben fanden beide sehr interessant.

Reichstagskuppel - Blick auf das Brandenburger Tor

Berlin Blick auf das Brandenburger Tor

Nachdem es dann aufgehört hatte zu regnen haben wir auch einen schönen Blick sogar mit Abendsonne gehabt.

Husum August 2012

Nach der Anreise am 18. August begann unser lang ersehnter Sommerurlaub.

19. August 2012

Heute war das Wetter herrlich. Da liegt es nahe, an den Strand zu fahren und zu Baden. Das haben wir, wie gefühlte Millionen andere auch, dann auch gemacht. Wir haben uns auf den Weg nach St. Peter-Ording gemacht, weil es dort einen wunderschönen Sandstrand gibt.

20. August 2012

Da auch an diesem Tag das Wetter sehr schön war, sind wir noch einmal nach St. Peter-Ording gefahren, weil wir baden wollten. Diesmal sind wir an einen anderen Strandbereich gefahren.

21. August 2012

Husum - Hallig Nordstrandischoor

Hallig Nordstrandischoor


Heute haben wir eine Schifffahrt auf die Hallig Nordstrandischmoor gemacht. Die Fahrt ging von Nordstrand los. Zu der Schifffahrt gehörte auch ein Seetierfang. Dabei wird ein Netz ausgeworfen und der Fang kommt an Bord in ein kleines Becken. Eine Rangerin des Nationalparks Wattenmeer war mit dabei, die allen Interessierten die Tiere erklärt hat. Die Tiere wurden dann wieder in die Nordsee zurück geworfen. Bevor wir unser Ziel erreicht haben, sind wir noch an einer Seehundbank vorbeigefahren, die zu der Zeit ziemlich voll war. Nordstrandischmoor ist eine sehr schöne Hallig, nur 2,6km lang und 800m breit. 22 Menschen wohnen dort und es gibt sogar eine Schule. Wir haben zunächst eine Einkehr im Halligkrog gemacht. Die Rangerin hat eine kleine Führung angeboten, an der wir dann auch teilgenommen haben. Sie hat die Pflanzen- und Tierwelt erklärt und mit einer Engelsgeduld die vielen Fragen meiner Söhne beantwortet.

22. August 2012

Heute sollte unser Programm etwas gemächlicher sein. Es war zwar sonnig aber sehr windig deshalb war weder an Baden noch an einen Schiffausflug zu denken. Wir sind nach Friedrichstadt gefahren und dort durch die wunderschöne Stadt gebummelt.

23. August 2012

Wir haben beschlossen an einer Watt-Entdeckungstour teilzunehmen. Dieses startete in Simonsberg bei der Badestelle Lundenbergsand. Eine recht große Gruppe kam zusammen, bei der auch einige Kinder mit dabei waren. Geleitet wurde die Tour, die etwa 2,5 Stunden dauerte, wieder von einem Ranger des Nationalparks. Sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen war das sehr interessant.

24. August 2012

Heute sind wir nach Dänemark gefahren, genauer gesagt nach Tonder. Was wir nicht wussten, war, dass gerade ein Festival stattfand. Deshalb war die Stadt sehr voll. Trotzdem haben wir schnell einen Parkplatz gefunden. Und man glaubt es kaum, dieser war völlig kostenlos. Da die Kinder wegen dem Euro kaum mit fremdem Geld in Berührung kommen, haben wir extra 50 Euro in Dänische Kronen umgewechselt. Das war natürlich auch wieder sehr interessant für die Jungs. Wir haben einen leckeren Hot Dog gegessen sind durch die Fußgängerzone gebummelt.
Da zweite Ziel des Tages war Flensburg. Dort sind wir bis zum Hafen spaziert. Dort gibt es eine Museumswerft und in dieser ein kleines Café welches wir vom letzten Besuch kannten.

25. August 2012

Am Vormittag hat es geregnet. Deshalb haben wir beschlossen, nach Husum ins Kino zu gehen. Für meinen kleinen Sohn war das der erste Kinobesuch, er war begeistert. Die Frage ist nur wovon: Von dem Film oder von dem riesigen Eimer Popcorn, den mein Mann den Kindern gekauft hatte.

26. August 2012

Heute war wieder ein Regentag. Am Nachmittag wurde es dann wieder schön und wir sind an den Deich gefahren. Mein großer Sohn und mein Mann hatten sich einen Lenkdrachen gekauft, der wollte ausprobiert werden. Währenddessen hat sich der kleine damit vergnügt, eine Sandburg zu bauen.

27. August 2012

Hallig Hooge Anlegestelle

Hallig Hooge Anlegestelle


Wir haben einen Ausflug auf die Hallig Hooge gemacht. Wir haben uns den Film im Sturmflutkino angesehen, das war sehr interessant. Natürlich haben wir auch eine Einkehr gemacht. Die Hallig Hooge umfasst 5,6m² und hat 107 Einwohner. Man sieht schon, dass diese im Vergleich zu Nordstrandischmoor um einiges größer ist. Aber diese Hallig ist doch im Vergleich zu Nordstrandischmoor ziemlich touristisch.

28. August 2012

Heute war unser Ausflug in den Westküstenpark in St. Peter-Ording. Am Morgen war das Wetter etwas unsicher, deshalb haben wir uns für dieses Ausflugsziel entschieden. Nach diesem Besuch sind wir noch nach St. Peter-Ording Ortsteil Dorf gefahren und dort durch die Gassen spaziert.

29. August 2012

Da das Wetter jetzt wieder ganz hervorragend war, haben wir noch einmal einen Badetag eingelegt. Natürlich wieder an unserem Lieblingsstrand in St. Peter-Ording. So langsam kennt man dann auch den Weg von Husum fast im Schlaf. Wir sind gegen Abend dann noch nach Westerhever gefahren und haben uns den dortigen Leuchtturm angeschaut. Außerdem sind wir, da gerade Ebbe war, noch auf die Sandbank rausgelaufen.

30. August 2012

Heute waren wir in Husum bummeln und Eisessen.

31. August 2012

Leider kommt auch irgendwann das Ende des Urlaubs. Wir haben diesen letzten Tag damit verbracht, in der Ferienwohnung Gesellschaftsspiele zu spielen. Am frühen Abend sind wir dann nochmal nach Husum gefahren, abends ging es dann ans Koffer packen.

01. September 2012

Nach dem das Auto endlich geladen war und die Ferienwohnung einigermaßen ordentlich aussah, begann die weite Heimreise nach Oberbayern.

Berlinreise

Der erste Teil unseres Sommerurlaubs 2012 führte uns für einen Kurzaufenthalt nach Berlin. Wir sind am 16. August um 2:00 Uhr nachts in Richtung Berlin losgefahren. Die Kinder waren so aufgeregt, dass sie erst einmal nicht wieder einschlafen wollten. Das lief schon einmal nicht so ganz nach Plan. Aber dann gegen 5:00 Uhr haben sie es doch geschafft. Die Fahrt war recht angenehm, da natürlich um diese Uhrzeit nicht so viel Verkehr auf den Autobahnen ist. Erst als wir fast am Ziel waren, gerieten wir in einen Stau. Es war etwa 8:00 Uhr, Berufsverkehr in der Hauptstadt, da ging es ganz schön zäh voran. Auf jeden Fall waren wir um etwa 09:00 Uhr im Hotel. Nachdem das Auto untergebracht war konnte unsere Entdeckertour losgehen.

Berlinreise – 16. August 2012

Heute sind wir gleich mal durch Berlin gezogen.

Berlinreise - Der Reichstag in Berlin

Der Reichstag in Berlin

Vom Hotel aus war man recht schnell am Checkpoint Charlie, dann weiter zum Berliner Dom und von dort aus haben wir eine Stadtrundfahrt auf der Spree gemacht. Das war sehr interessant und ich kann es nur empfehlen. Im Ampelmännchen-Restaurant haben wir dann gegessen, bevor unser Fußmarsch weiterging. Am Abend um 19 Uhr waren wir am Reichstag zur Kuppelbesichtigung angemeldet, leider hat es da etwas geregnet. Auch diesen Besuch kann ich nur empfehlen, denn es war wirklich sehr interessant. Man bekommt über ein Headset allerlei Informationen zum Gebäude, zur Politik und zu den umliegenden Gebäuden. Für Kinder gibt es eigene Headsets, meine Jungs waren begeistert. Abends waren wir sehr müde und sind schnell eingeschlafen.

Berlinreise – 17. August 2012

Heute haben wir uns ein Tagesticket für S- und U-Bahn gekauft, denn wir wollten nicht wieder so viel laufen. Wir waren am Brandenburger Tor, am Schloss Bellevue und bei der Siegessäule. Gegessen haben wir in einem schönen Restaurant am Sony Center. Wir haben an diesen beiden Tagen sehr viel gesehen und ich bin ganz stolz auf meine Kinder, die tapfer mitgemacht haben.

Berlinreise – 18.August 2012

Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen gepackt und uns auf den Weg nach Husum gemacht. Es war sehr heiß an diesem Tag, deshalb war die Fahrt auch sehr anstrengend. Nachdem wir an der Ferienwohnung angekommen waren und das Auto ausgeladen war, mussten wir erst einmal Einkaufen fahren, da wir keine Lebensmittel durch ganz Deutschland fahren wollten.

Berlinreise - Das Brandenburger Tor in Berlin

Das Brandenburger Tor in Berlin

Westküstenpark St. Peter-Ording

In unserem Nordsee-Urlaub haben wir auch den Westküstenpark St. Peter-Ording besucht. Über die B202 kommt man von Tönning oder von der L33 von Heide/Eidersperrwerk nach St. Peter-Ording. Der Park ist gut ausgeschildert, man kann ihn eigentlich nicht verfehlen. Beim Park gibt es 200 kostenlose PKW- und 6 Busparkplätze. Auch eine Bushaltestelle gibt es beim Park.

An der Kasse bekamen wir einen Flyer vom Park, auf dem auch ein Plan des Westküstenpark zu finden war. Auf diesem Plan ist der Rundweg abgebildet. Aber auch ohne Plan findet man sich sehr gut zurecht, zumal der Park nicht sehr groß ist.
Wir haben den vorgeschlagenen Rundweg nicht ganz gemacht, sondern ihn gegen Ende abgekürzt, warum werdet ihr später noch erfahren.

Nach dem Kassenhaus kommt man auf einen kleinen Platz, über eine Brücke gelangt man auf den Spielplatz. Gleich rechts bei der Brücke befinden sich die Pelikane. Nach der Brücke gibt es einen kleinen Spielplatz. Wir konnten unsere Kinder überreden, zuerst einmal den Rundgang zu machen und so ging es nach links vorbei an de Kormoranen in Richtung Robbarium. Dort haben wir einige Zeit diese Wassertiere beim Schwimmen beobachtet. Eine Wärterin kam dann und hat den Nachwuchs der Roben gefüttert, was sehr interessant war. Die Jungtiere hatten ihren Platz abgesondert von den Großen. Die erwachsenen Tiere hätten wohl auch gerne was von dem Fisch abgehabt und haben das durch Flossenklatschen deutlich gemacht.

Direkt neben den Robben gibt es ein Gehege mit Basstölpeln. Das sind sehr schöne große Tiere. Normalerweise geht der Rundgang durch deren Gehege, aber da bei unserem Besuch gerade Brutzeit war, war das Gehege selbstverständlich gesperrt und man durfte außen herum laufen.
Vorbei an der Haustierweide geht dann der Rundweg durch das Großvoliere für Schwarzstörche und weiße Löffler an einem See entlang auf dem jede Menge Wasservögel zu sehen waren. Mitten im Wald gibt es eine Schleiereulenvoliere. Man gelangt dann auf das Freigehege der Alpakas, Maras und Nandus. Und hier ist Freigehege wirklich wörtlich zu nehmen, denn es gab keinen Zaun, der Weg geht mitten durch das Gehege hindurch.
Weiter ging es zu den Großvolieren für Milane, Geier und Weißnackenkraniche sowie dem Voliere für Nachreiher. Dann gelangt man zum Restaurant. Da die Kinder Hunger und auch Durst hatten, beschlossen wir eine kurze Rast einzulegen. Ein Fehler, wie sich gleich herausstellen würde. Da es doch recht frisch war, haben wir uns drinnen an einen Freien Tisch gesetzt. Die Kinder haben ein Stück Kuchen bestellt, mein Mann und ich hatten beschlossen eine warme Kleinigkeit zu essen. Der Kuchen für die Kinder kam sofort, auf die Getränke mussten wird ziemlich warten. Als die Kinder dann mit ihrem Kuchen fertig waren war von uns

erem Essen noch nichts zu sehen. Da nun die Fütterung für die Schildkröten gewesen wäre haben wir den Kindern erlaubt, sich diese anzuschauen. Das Gehege war genau gegenüber, wir hatten sie also schön im Blick. Nach dieser Fütterung haben wir immer noch auf unser Essen gewartet. Irgendwie schien überhaupt ein ziemlicher Personalmangel zu herrschen. Nach etwa 45 Minuten kam dann endlich unser Essen. Übrigens waren wir nicht die einzigen die so lange warten mussten, auch die Gäste an unserem Nachbartisch haben irgendwann einmal nachgefragt, ob sie vergessen wurden. Als wird dann zahlen wollten mussten wir auch noch warten, bis endlich jemand Zeit hatte, unser Geld zu nehmen. Sollten wir hier jemals wieder hingehen werden wir unser Essen selbst mitbringen.

Weiter ging es mit unserem Rundgang durch den Westküstenpark. Zunächst einmal habe wir uns das Terrarium angesehen, dort gibt es einige giftige Schlagen und auch Riesenschildkröten und bunte Vögel. Also haben wir uns noch die restlichen Tiere: Esel, Ziege, Eulen, das Streichelgehege und die Greifvogelvoliere angesehen. Die Kinder wollten dann noch kurz auf den Spielplatz. Zum Schluss haben wir uns noch die Fütterung der Seehunde angesehen und das war wirklich toll. Die Wärterin hat über ein Headset sehr viel über die Tiere und ihre Lebensweise erzählt, sie hat das wirklich toll gemacht, und die Fütterung war wirklich ein Highlight des ganzen Tages.
Nach der Fütterung haben wir den Park dann verlassen. Der Ausgang befindet sich neben dem Eingang, man muss aber zuerst durch den kleinen Souvenirshop gehen. Die Kinder haben dann noch ein Eis bekommen, die Kassiererin war sehr freundlich und nett zu den Kindern.

Skigebiet Serfaus

Im lezten Winter haben wir 3 Skitage in Serfaus verbracht! Serfaus befindet sich in Österreich, im Bundesland Tirol, und zwar auf 1427 Metern Höhe (Laut Pistenplan). Der höchste Punkt des Skigebiets liegt 2.820 m hoch.
Das Skigebiet
Durch den Zusammenschluss der Skigebiete Serfaus und Fiss-Ladis gibt es ca. 204 Pistenkilometer. Das Skigebiet bietet für jedes Niveau genügend Möglichkeiten. Etwa 21% der 204 Pistenkilometer sind blau (leicht). 55,5% sind rot (mittelschwer) und 15,4% sind schwarz (schwer). Außerdem gibt es noch ca. 8,5 km Routen.
Die Preise
Ein Skipass kostete in der Wintersaison 2011/12 in der Hauptsaison für einen Tag 44 Euro. Mit diesem Pass kann man dann aber alle Liftanlagen benutzen. Mit der Gästekarte, die man bekommt, wenn man in Serfaus übernachtet, sind die Skipässe etwas günstiger zu bekommen. Eine genaue Preisliste ist auf der Homepage des Skigebietes unter www.serfaus-fiss-ladis.at zu finden.
Skifahren
Mit der Komperdellbahn (6er-Gondelbahn) sind wir direkt in Serfaus ins Skigebiet eingestiegen. Gerade am 2. Tag unserer Kurzreise – also am Samstag – war das Wetter wirklich herrlich. Uns wurde empfohlen, in Richtung Skigebiet Masner zu fahren. Dies ist am Ende des Skigebiets, und da die meisten Tagestouristen in Fiss oder Ladis starten konnten wir hier gleich morgens noch auf relativ freie Pisten hoffen. Hier gibt es auch eine Carvingstrecke.

Die Pisten werden immer abends von unzähligen Pistenraupen präpariert. Dass wir wunderschönes Wetter hatten ist jedoch nicht unbedingt von Vorteil für die Pisten. Gegen Mittag werden diese nämlich dann sulzig und schwer zum fahren. Am Nachmittag wollten wir dann noch in Richtung Fiss weiterfahren, wir haben dazu die Königsleithebahn genommen. Jedoch war die Abfahrt so zerfahren und schwierig, dass wir dann über einen Ziehweg doch wieder zurück sind.

Wir waren viel im Masnergebiet unterwegs. Dort sind die Pisten schön breit und nicht allzu schwer zu fahren. Man muss aber aufpassen, denn es gibt dort auch eine schwarze Piste, die Masnerkopfabfahrt. Außerdem haben wir öfter die Lawensbahn genommen, dort befinden sich die Rennstrecke und die Carvingpiste.
Die Pisten sind gut präpariert, jedoch hab ich schon bessere Pisten gesehen. Sie sind teilweise schon sehr wellig und einige Pisten hatten ordentliche Längsrillen. Man musste also wirklich gut aufpassen. Es kann natürlich sein, dass es durch die Wärme – es hatte am Samstagmorgen um 11 Uhr 12 Grad auf 2000 m Höhe – nicht mehr so einfach ist, die Pisten wirklich gut glatt zu bekommen. Man muss morgens früh dran sein, dann sind die Pisten wunderbar.
Die Beschilderung im Skigebiet ist hervorragend. An jedem Liftausstieg ist genau beschrieben, welche Strecke wohin führt. Natürlich ist es trotzdem nicht verkehrt, einen Pistenplan dabei zu haben.

Was mir außerdem sehr gut gefällt, sind die verschiedenen Wohlfühlstationen. Das sind Sonnenbänke, die an verschiedenen schönen Stellen im Skigebiet aufgestellt wurden. Man kann hier schön Pause machen, sich ausruhen und die Sonne und die Aussicht genießen.
Sessellifte und Gondeln
Wir sind keine Freunde von Schlepp- oder Tellerliften, und davon gibt es wirklich zum Glück kaum welche in diesem Skigebiet. Besonders an den Gondelliften ist das Personal sowohl beim Einstieg als auch beim Ausstieg sehr hilfreich und unterstützt die Skifahrer beim Ein- und Ausladen der Ski. Laut Webseite können im Skigebiet pro Stunde 87.250 Personen befördert werden und das ist schon enorm.
Hütten und Gasthöfe
22 Bergrestaurants, 4 Schirmars und jede Menge Après Ski gibt es laut Webseite. Am Freitag haben wir in der Skihütte Masner Panoramabar auf 2400 m Höhe zu Mittag gegessen. Das ist eine riesige Skihütte mit sehr vielen Sitzplätzen. Am Samstag waren wir auf der Schalber Alm zum Essen. Außerdem haben wir natürlich wie schon gesagt die Schirmbar bei der Kompardellbahn ausgiebig getestet. Die Preise für Speisen und Getränke sind in Ordnung.

Skigebiet Serfaus

Bergpanorama Skigebiet Serfaus

Insgesamt ein Skigebiet, das wir nur empfehlen können, da es für jeden Geschmack etwas bietet!