Der Traum der roten Erde

Heute stelle den Roman Der Traum der roten Erde von Merice Briffa vor.

Titel: Der Traum der roten Erde
ISBN: 978-3-442-47414-1
Preis: Das Buch kostet in Deutschland 8,99 Euro.
Erscheinungstermin: 14. März 2011

Der Traum der roten Erde – Inhalt

Will Collins spielt die Hauptrolle in diesem Roman. Doch eigentlich gibt es mehrere Personen, die in dem Buch große und für den Verlauf wichtige Rollen spielen.

Der Traum der Roten Erde

Der Traum der Roten Erde

Will ist sehr unglücklich. Er kann den gewaltsamen Tod seiner Frau nicht verkraften. Gemeinsam mit Selena, die nur darauf wartet, dass Will sie endlich heiratet, durchstreift er die Gegend. Will sagt, er kann nie mehr lieben – und Selena möchte ihn nur heiraten, wenn er sie auch wirklich liebt. Sie lehnt deshalb auch seine Heiratsanträge ab.

Eines Tages, als Will mit seinem Pferd allein unterwegs ist, trifft er auf Annabelle, deren Bruder Freddy und die Mutter der beiden. Die Familie ist unterwegs zur Farm von Annabelles Vater und wurde von ihrem Führer im Stich gelassen. Will erbarmt sich, und begleitet die Familie zum Hof des Vaters, um dort festzustellen, dass dieser gestorben war. Sie treffen auf Hal, Wills Bruder, der auf dem Fluss einen Raddampfer betreibt. Freddy bleibt als Schiffsjunge auf dem Schiff, Annabelle wird zur nächsten Siedlung gebracht.

Annabelle gefällt Will von Anfang an sehr gut. Sie verliebt sich in ihn und versucht, in seiner Nähe zu bleiben. Über die Existenz von Selena ist sie nicht erfreut, freundet sich jedoch mit dieser an.

Wer wohl in diesem Liebesroman wen bekommt? Wird Annabelles Plan, Wills Liebe zu gewinnen, aufgehen? Welche Rolle spielt Jane, eine Aborigine die von einer weißen Familie wie eine Tochter erzogen wurde? Wird Will jemals wieder lieben können? Und wer wird die glückliche sein? Wer die ganze Geschichte erfahren möchte, sollte schon das Buch lesen.

Ich würde gerne nur positives über das Buch berichten. Allerdings gibt es einen Kritikpunkt: Es kommen in dem Buch sehr viele Personen vor, die auch noch alle irgendwie miteinander zu tun haben. Dadurch wird die ganze Geschichte stellenweise etwas unübersichtlich. Das ist sehr schade. Eine Skizze am Anfang des Buches hätte hier vielleicht geholfen. Es ist auch nicht ersichtlich, dass es sich bei diesem Buch offenbar um den dritten Teil einer ganzen Reihe handelt – das steht weder im Klappentext noch sonst irgendwo im Buch. Wahrscheinlich wäre es besser verständlich gewesen, wenn man den Inhalt der ersten beiden Bücher gekannt hätte.

Zu kaufen gibt es den Roman zum Beispiel hier.

Hot House Flower

Heute möchte ich den Roman Hot House FlowerHot House Flower von Margot Berwin vorstellen.

Titel: Hot House Flower
ISBN: 978-3-596-18461-3
Preis: Ich habe festgestellt, dass es das Buch in Printform gar nicht mehr gibt, aber die E-Book-Variante ist noch erhältlich und kostet 6,00 Euro.
Erscheinungstermin: März 2011

Hot House Flower – Inhalt

Hot House Flower

Roman Hot House Flower

Lila arbeitet in der Werbebranche. Nach der Trennung von Ihrem Mann hat sie sich zunächst zurückgezogen, bis sie eines Tages auf dem Markt den Blumenstand von Exley findet. Exley ist Speziaist für Tropenpflanzen. In einem Wäschesalon lernt Lila den Inhaber Armand kennen. Der ganze Waschsalon ist mit Blumen ausgefüllt. Lila bekommt von Armand den Ableger einer Pflanze ausgehändigt – wenn sie es schafft, dass der Ableger Wurzeln zieht, möchte er ihr zeigen, was er in seinem Hinterzimmer verbirgt.

Lila lernt den Mythos der 9 Pflanzen kennen. Diese Pflanzen sind sehr wertvoll. Sie muss Armand versprechen, niemandem zu erzählen, dass er diese Pflanzen besitzt und im Waschsalon versteckt. Doch Lila kann dieses Versprechen nicht halten. Sie erzählt Exley von dem Waschsalon. Auch Exley möchte unbedingt diese Pflanzen haben – er stiehlt sie aus dem Waschsalon und verschwindet. Armand überredet Lila, mit ihm nach Mexiko zu kommen. Er möchte, dass sie ihm hilft, erneut an alle neun zu kommen – doch in Wahrheit möchte er, dass Lila eine andere – zehnte – Pflanze für ihn findet. In Mexiko trifft sie auf Diego – ein Schützling von Armand. Außerdem taucht auch Exley in Mexiko auf – denn noch hat er nicht alle neun Pflanzen gefunden.

In dem Buch ist viel Mystik und auch Aberglaube enthalten. So glauben Armand und Diego zum Beispiel, dass jeder Mensch ein Seelentier hat, das ihn beschützt. Bei Lila soll der schwarze Panther dieses Seelentier sein, Diegos Seelentier ist ein bestimmter Hirsch.

Außerdem glauben Armand, Diego und Sonali (Armands Frau) sehr an die Macht der Pflanzen. Die meisten Kapitel im Buch haben als Titel eine Pflanze. Darunter steht dann der lateinische Name sowie eine Erklärung zu Aussehen und Wirkung der Pflanze.

Die Sprache finde ich einfach, das Buch ist gut und leicht zu lesen. Ich finde die Geschichte merkwürdig und faszinierend zugleich. Schön finde ich zu sehen, wie Lila sich mit den merkwürdigen Lebensweisen der Pflanzenfreunde zu Recht findet. Im Lauf der Geschichte verändert sie sich – sie lernt, mehr mit der Natur zu leben und sie erkennt, dass Geld nicht alles ist was zählt.

Den neun Pflanzen wird eine unglaubliche Macht zugeschrieben. Man nennt sie auch die neun Pflanzen der Sehnsucht. So gibt es zum Beispiel die Gloxinie, die Blume der Liebe auf den ersten Blick – nach der Legende verliebt man sich in den erstbesten Menschen, den man sieht, nachdem man diese Pflanze gefunden hat.

Wer wissen möchte, ob es Lila gelingt, Armand die neun Pflanzen erneut zu finden – oder was das eigentliche Ziel von Armand ist, muss das Buch schon selber lesen.

Zu kaufen gibt es diesen Roman hier.

Fliedernächte

Nachdem der 3. Teil der neusten Trilogie – Fliedernächte – von Nora Roberts nun endlich erschienen ist, habe ich diesen natürlich gleich gelesen. Hier meine Meinung dazu:

Titel Fliedernächte
ISBN 978-3-442-38145-6
Preis 9,99 Euro
Erscheinungstermin 21. Oktober 2013

Fliedernächte – Inhalt

In Fliedernächte geht um die drei Brüder Beckett, Owen und Ryder Montgomery. Der vorliegende Band ist dem letzen der Brüder, Ryder, gewidmet. Ryder gehört zu den Männern, die nach außen hin recht ruppig und rau wirken, es aber eigentlich gar nicht sind.

Den drei Montgomery Brüder stehen drei Frauen gegenüber, die natürlich auch gut miteinander befreundet sind. In den beiden ersten Bänden der Reihe wurden Owen und Avery bzw. Beckett und Clare zusammen gebracht. Da ist natürlich leicht vorhersehbar, dass dieser letzte Teil sich damit befasst, ob Ryder und Hope – die letzte im Bunde der drei Mädels – zusammen kommen.

Ryder ist von dem Moment an, an dem Hope die Leitung des Hotels übernimmt, offensichtlich eher negativ gegen Hope gestimmt. Ob die beiden wohl zusammen kommen? Welche Hindernisse sind noch zu überbrücken? Was hat es mit Hopes Exfreund Jonathan auf sich? Wird sich das Rätsel um den Hotelgeist Lizzy, der sich den Brüdern und ihren Freundinnen immer wieder zeigt, lösen? Wer dies wissen möchte, sollte den Roman von Nora Roberts lesen.

Ich habe Fliedernächte wie oben schon geschrieben sehr schnell durchgelesen. Auch in dieser Trilogie spielt ein Haus wieder eine große Rolle. Es handelt sich dabei um das Bonsboro Inn, ein altes Gebäude welches von der Familie Montgomery umgebaut, renoviert und zu einem luxuriösen Hotel umgewandelt wird. Etwas Mystik ist in dieser Reihe auch enthalten, denn in dem Hotel wohnt Lizzy, der Geist einer Frau, die – wie sich herausstellt –auf einen Billy zu warten scheint. Hope und ihre Freunde nehmen sich vor, diesen Billy zu finden, damit Lizzy zur Ruhe kommen kann.

Die Sprache von Nora Roberts bzw. die Übersetzung ist einfach. Man kann also wirklich schnell lesen. Grundsätzlich lese ich Bücher wie Fliedernächte gerne – denn sie sind wie gesagt eine leicht Kost, mit der man durchaus auch einfach entspannen und träumen oder einfach mal abschalten kann.

Zu kaufen gibt es das Buch hier.

Das Glück trägt Cowboystiefel

Heute möchte ich das Buch Das Glück trägt Cowboystiefel von Ree Drummond vorstellen.

Titel: Das Glück trägt Cowboystiefel
ISBN: 978-3-596-18759-1
Preis: 9,99 Euro
Autorin: Ree Drummond

Das Glück trägt Cowboystiefel – Inhalt

Ree hat in Kalifornien gelebt. Dort hatte sie auch einen Freund, ein Surfertyp namens J. Der hat gar nicht verstanden, als Ree beschloss die Beziehung zu beenden und nach Chicago zu gehen. Doch zunächst macht sie Zwischenstation bei ihren Eltern in Oklahoma. Ree hat drei Geschwister: Ihr Bruder Mike ist älter als sie und behindert. Ihr zweiter Bruder arbeitet in Chicago, und dann gibt es noch die kleine Schwester Betsy.

In einer Bar, wo sie sich mit Freunden traf, hat sie dann ihren Traummann kennengelernt. Sie hat sich den ganzen Abend mit ihm unterhalten. Er war umwerfend, in seiner Wrangler-Jeans und mit der rauhen Reibeisenstimme. Doch es dauerte noch vier Wochen, bis er sie nach diesem ersten Treffen anruft. Ab dann treffen sich die beiden wann immer es geht. Die Lebensweisen sind nämlich sehr unterschiedlich. Während Ree gerne ausschläft, sich gerne hübsch anzieht und nicht ungeschminkt aus dem Haus geht ist Marlboro Man – wie sie ihn nennt – Rancher. Er steht um fünf Uhr morgens auf, er arbeitet hart und viel. Und er wohnt recht weit weg von der Stadt, mitten auf dem Land.

Ree jedoch ist unsterblich verliebt. Trotzdem ist sie ziemlich überrascht, als sie einen Heiratsantrag bekommt – den sie aber dann annimmt. Die möchte ihren Cowboy heiraten, aufs Land ziehen und ihm bestmöglich zur Seite stehen. Auf dem Weg dahin geschehen aber einige Peinlichkeiten. Außerdem scheint die Ehe von Rees Eltern in einer schwere Krise zu stecken, was für Ree ganz schlimm ist.

Der Schreibstil ist sehr einfach, ich hatte das Buch schnell ausgelesen. Ich muss sagen, entgegen der vielen negativen Berichte, die ich über das Buch gesehen habe, hat es mir eigentlich schon gefallen.

Was mir an „Das Glück trägt Cowboystiefel“ ganz gut gefallen hat, ist, dass es sich dabei um eine wahre Geschichte handelt. Ree Drummond beschreibt – in Ich-Form – ihre Gedankengänge.

Was mir nicht so gut gefallen hat, ist einmal, dass sie ihren Cowboy immer Marlboro Man nennt. Niemals nennt sie ihn bei seinem richtigen Namen. Was auch nervig ist, ist die ständige Anspielung auf die typisch amerikanische Moral. Ree schreibt immer wieder, wie sie rumgeknutscht hat. Und wie sie Abend für Abend mit Ladd auf der Couch „rumgemacht“ hat. Aber mehr ging nicht, denn: Kein Sex vor der Ehe. Bissl nervig auf Dauer.

Was mir aber ganz und gar nicht gefallen hat ist das Ende des Buches. Denn das ist ziemlich abrupt. Als hätte Ree keine Lust mehr gehabt, weiter zu schreiben. Wo in der Einleitung noch die Rede davon ist, dass Ree vier Kinder hat und mittlerweile seit 13 Jahren im Hinterland des Wilden Westens lebt, hört das Buch plötzlich kurze Zeit nach der Geburt des ersten Kindes – was leider eine Tochter wurde – auf. Der erste Teil des in drei Teile aufgeteilten Buches ist noch recht ausführlich, der zweite auch, doch ich finde je weiter die Geschichte fortschreitet, desto geraffter ist alles.

Zu kaufen gibt es das Buch hierDas Glück trägt Cowboystiefel

Der Honiggarten

Heute möchte wieder ein Buch vorstellen:

Titel: Der Honiggarten
ISBN: 978-3-426-50681-3
Preis: 8,99 Euro
Autorin: Fiona Shaw

Der Honiggarten – Inhalt

Die Geschichte spielt in den 50er Jahren. Sie beginnt damit, dass Charlie als Erwachsener Mann seinen Vater aufsucht. Als Kind hatte Charlie es nicht leicht. Seine Mutter arbeitet in einer Radiofabrik. Sein Vater kümmert sich nicht um ihn. Dabei hätte Charlie nichts lieber, als dass sein Vater sich mit ihm beschäftigt. Mit seinem Freund Bobby streift er durch die Gegend. Die Ehe zwischen seiner Mutter Lydia und dem Vater ist am Ende. Der Vater kommt immer öfter nicht nach Hause.

Eines Tages lernt der Junge die Ärztin Jean kennen. Jean lädt ihn ein, sie einmal zu besuchen und sich ihre Bienen anzuschauen. Sie lebt allein in einem viel zu großen Haus mit einem schönen, großen Garten. Die Bienen sind ihr Hobby, mit ihrer eigenen Familie hat sie sich zerstritten.

So kommt es, dass Lydia Jean ebenfalls kennen lernt. Die beiden verstehen sich gut – und kommen sich immer näher. Aus Freundschaft wird Zuneigung, aus Zuneigung wird Liebe. Als Lydias Mann auszieht und Lydia die Miete nicht mehr bezahlen kann, zieht sie – offiziell als die neue Haushälterin der Ärztin – zu Jean. Charlie erzählt zu viel von dem was zu Hause vor sich geht – und was er zum Teil auch nicht versteht. Es entstehen Gerüchte.

Ich habe das Buch „Der Honiggarten“ gerne gelesen, und es hat mir auch ganz gut gefallen. Es behandelt ein Thema, welches in der Zeit, in der das Buch spielt, noch ein Tabu-Thema war und auch zum gesellschaftlichen Ausschluss führen konnte. Während dem Lesen wird klar, wie viel einfacher das Leben heute ist – vor allem für Frauen. Nicht nur das Thema gleichgeschlechtliche Beziehungen spielt eine Rolle. Es wird auch das Bild der Frau beleuchtet: Lydia hat sich mit ihrem Vater zerstritten, weil sie ihren Robert geheiratet hat – der Vater wollte etwas Besseres für sie. Die Ärztin Jean hat sich mit ihrer Familie zerstritten, weil sie eben Ärztin werden wollte – ihre Eltern wollten, dass sie standesgemäß heiratet und nicht, dass sie sich um Krankheiten und Leid anderer Menschen kümmert.

Auch die Rolle von Charlie, dem 10jährigen Jungen, regt zum nachdenken an. Ein Junge, der von seinem Vater nicht geliebt wird, sich aber nichts sehnlicher wünscht, als dessen Anerkennung. Ein Junge, der seine Mutter abgöttisch liebt, aber die Mutter hat so viele Sorgen, dass sie nicht immer auf den Sohn eingeht.

Was mir an dem Buch nicht gefallen hat ist, dass es so dahinplätschert. Es wirkt etwas in die Länge gezogen, manches wird zu ausschweifend erzählt. Dadurch wirkt es stellenweise etwas langweilig. Das Ende hat mir auch nicht so gefallen, die Wendung kommt doch etwas unerwartet. Und ganz zum Schluss – ohne Kennzeichnung oder Hinweis geht es dann weiter mit dem Besuch des Erwachsenen Charlies, der seinen Vater noch einmal zur Rede stellen will.

Zu kaufen gibt es das Buch „Der Honiggarten“ hier.

Erdbeerkönigin

Heute möchte ich ein Buch vorstellen, das ich mir vor kurzem gekauft habe.

Titel: Erdbeerkönigin
Verlag: Knaur
ISBN-Nummer: 978-3-426-50834-3
Preis: 8,99 Euro (Deutschland)
Seitenzahl: 400
Erscheinungstermin: 01. März 2012

Eine Leseprobe gibt es hier.

Die Autorin, Silke Schütze ist 1961 geboren. Sie lebt in Hamburg. Nach ihrem Philologiestudium war sie Pressechefin bei einem Filmverleih und Chefredakteurin einer Zeitschrift. Sie hat bereits zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht. (Quelle: Webseite)

Erdbeerkönigin – Inhalt

Eva ist über 40. Sie hat einen Sohn, Benny, 18. Benny macht eine Ausbildung, ist zur Zeit jedoch in einer schwierigen pubertären Phase. Evas Mann, Nick, scheint sich immer weiter von seiner Frau zu entfernen. Vor einigen Wochen ist Evas Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen, der Verlust ist für Eva nur schwer zu ertragen.

Eines Tages erhält sie einen Brief von einem Hamburger Anwalt, der sie dazu bringt, auf der Stelle in diese Stadt zu fahren. Ein Bekannter von früher ist gestorben und hat sie zu seiner Grabrednerin erkoren. Warum nur? Eva hat seit 20 Jahren nix mehr von Daniel gehört. Dennoch reist sie nach Hamburg – sie möchte der Sache auf den Grund gehen. Dort angekommen erfährt sie, dass der Anwalt nicht nur Daniels Anwalt, sondern auch sein bester Freund war. Sie lernt viele von Daniels Freunden kennen, auch seine. Jede der beteiligten Personen fragt sich warum ausgerechnet Eva die Grabrede halten soll. Eva war einer der wenigen Menschen, die Daniels Traum, Maler zu werden, gut fand. Der Ausdruck „Mach doch!“ spielt deshalb in dem Buch eine große Rolle.

Nick reagiert abweisend auf Evas Abreise. Warum fährt seine Frau für zwei Wochen nach Hamburg? Was war mit diesem Daniel, war sie in ihn verliebt? Als auch noch Bennys Versetzung auf der Berufsschule in Gefahr gerät kommt es zu einem großen Streit zwischen Eva und Nick. Sie trennen sich. Ob wie wohl wieder zusammen kommen? Ob Eva noch herausfindet, warum Daniel gerade sie ausgewählt hat? Was es mit Stani und Dr. Lenchen auf sich hat? Ihr solltet das Buch lesen, wenn Ihr Antworten auf diese Fragen wollt.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es handelt von der Unzufriedenheit einer Frau, die spürt, dass sie zu sehr in ihrem immer gleichen Alltag gefangen ist. Einer Frau, die durch ihre Reise nach Hamburg in die Vergangenheit reist, die sich zurück erinnert was und wer sie als junges Mädchen war. Ihre Zeit als Erdbeerkönigin kehrt in ihre Erinnerung zurück. Sie denkt an die eine Nacht mit Daniel, in der eigentlich gar nix passiert ist, außer dass die beiden jungen Menschen bei einer langweiligen Geburtstagsfeier abgehauen sind. Sie lernt sich in dieser Zeit wieder neu kennen und beginnt damit, ihr eigenes Leben zu hinterfragen. So erkennt sie letztlich, dass Nick ihre große Liebe ist und nicht Daniel, den sie aber nie vergessen hat.

Der Schreibstil von Erdbeerkönigin gefällt mir sehr gut, das Buch lässt sich leicht lesen. Es ist in Kapitel gegliedert, die jeweils mit der Frage aus einem Spiel namens Gesprächsstoff kommt. Außerdem ist jedes Kapitel in Unterbereiche aufgeteilt, in denen die Tage bis zu Daniels Beerdigung gezählt werden. Es ist also wie ein Tagebuch aufgebaut.

Zu kaufen gibt es das Buch hier.Erdbeerkönigin