Husum August 2012

Nach der Anreise am 18. August begann unser lang ersehnter Sommerurlaub.

19. August 2012

Heute war das Wetter herrlich. Da liegt es nahe, an den Strand zu fahren und zu Baden. Das haben wir, wie gefühlte Millionen andere auch, dann auch gemacht. Wir haben uns auf den Weg nach St. Peter-Ording gemacht, weil es dort einen wunderschönen Sandstrand gibt.

20. August 2012

Da auch an diesem Tag das Wetter sehr schön war, sind wir noch einmal nach St. Peter-Ording gefahren, weil wir baden wollten. Diesmal sind wir an einen anderen Strandbereich gefahren.

21. August 2012

Husum - Hallig Nordstrandischoor

Hallig Nordstrandischoor


Heute haben wir eine Schifffahrt auf die Hallig Nordstrandischmoor gemacht. Die Fahrt ging von Nordstrand los. Zu der Schifffahrt gehörte auch ein Seetierfang. Dabei wird ein Netz ausgeworfen und der Fang kommt an Bord in ein kleines Becken. Eine Rangerin des Nationalparks Wattenmeer war mit dabei, die allen Interessierten die Tiere erklärt hat. Die Tiere wurden dann wieder in die Nordsee zurück geworfen. Bevor wir unser Ziel erreicht haben, sind wir noch an einer Seehundbank vorbeigefahren, die zu der Zeit ziemlich voll war. Nordstrandischmoor ist eine sehr schöne Hallig, nur 2,6km lang und 800m breit. 22 Menschen wohnen dort und es gibt sogar eine Schule. Wir haben zunächst eine Einkehr im Halligkrog gemacht. Die Rangerin hat eine kleine Führung angeboten, an der wir dann auch teilgenommen haben. Sie hat die Pflanzen- und Tierwelt erklärt und mit einer Engelsgeduld die vielen Fragen meiner Söhne beantwortet.

22. August 2012

Heute sollte unser Programm etwas gemächlicher sein. Es war zwar sonnig aber sehr windig deshalb war weder an Baden noch an einen Schiffausflug zu denken. Wir sind nach Friedrichstadt gefahren und dort durch die wunderschöne Stadt gebummelt.

23. August 2012

Wir haben beschlossen an einer Watt-Entdeckungstour teilzunehmen. Dieses startete in Simonsberg bei der Badestelle Lundenbergsand. Eine recht große Gruppe kam zusammen, bei der auch einige Kinder mit dabei waren. Geleitet wurde die Tour, die etwa 2,5 Stunden dauerte, wieder von einem Ranger des Nationalparks. Sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen war das sehr interessant.

24. August 2012

Heute sind wir nach Dänemark gefahren, genauer gesagt nach Tonder. Was wir nicht wussten, war, dass gerade ein Festival stattfand. Deshalb war die Stadt sehr voll. Trotzdem haben wir schnell einen Parkplatz gefunden. Und man glaubt es kaum, dieser war völlig kostenlos. Da die Kinder wegen dem Euro kaum mit fremdem Geld in Berührung kommen, haben wir extra 50 Euro in Dänische Kronen umgewechselt. Das war natürlich auch wieder sehr interessant für die Jungs. Wir haben einen leckeren Hot Dog gegessen sind durch die Fußgängerzone gebummelt.
Da zweite Ziel des Tages war Flensburg. Dort sind wir bis zum Hafen spaziert. Dort gibt es eine Museumswerft und in dieser ein kleines Café welches wir vom letzten Besuch kannten.

25. August 2012

Am Vormittag hat es geregnet. Deshalb haben wir beschlossen, nach Husum ins Kino zu gehen. Für meinen kleinen Sohn war das der erste Kinobesuch, er war begeistert. Die Frage ist nur wovon: Von dem Film oder von dem riesigen Eimer Popcorn, den mein Mann den Kindern gekauft hatte.

26. August 2012

Heute war wieder ein Regentag. Am Nachmittag wurde es dann wieder schön und wir sind an den Deich gefahren. Mein großer Sohn und mein Mann hatten sich einen Lenkdrachen gekauft, der wollte ausprobiert werden. Währenddessen hat sich der kleine damit vergnügt, eine Sandburg zu bauen.

27. August 2012

Hallig Hooge Anlegestelle

Hallig Hooge Anlegestelle


Wir haben einen Ausflug auf die Hallig Hooge gemacht. Wir haben uns den Film im Sturmflutkino angesehen, das war sehr interessant. Natürlich haben wir auch eine Einkehr gemacht. Die Hallig Hooge umfasst 5,6m² und hat 107 Einwohner. Man sieht schon, dass diese im Vergleich zu Nordstrandischmoor um einiges größer ist. Aber diese Hallig ist doch im Vergleich zu Nordstrandischmoor ziemlich touristisch.

28. August 2012

Heute war unser Ausflug in den Westküstenpark in St. Peter-Ording. Am Morgen war das Wetter etwas unsicher, deshalb haben wir uns für dieses Ausflugsziel entschieden. Nach diesem Besuch sind wir noch nach St. Peter-Ording Ortsteil Dorf gefahren und dort durch die Gassen spaziert.

29. August 2012

Da das Wetter jetzt wieder ganz hervorragend war, haben wir noch einmal einen Badetag eingelegt. Natürlich wieder an unserem Lieblingsstrand in St. Peter-Ording. So langsam kennt man dann auch den Weg von Husum fast im Schlaf. Wir sind gegen Abend dann noch nach Westerhever gefahren und haben uns den dortigen Leuchtturm angeschaut. Außerdem sind wir, da gerade Ebbe war, noch auf die Sandbank rausgelaufen.

30. August 2012

Heute waren wir in Husum bummeln und Eisessen.

31. August 2012

Leider kommt auch irgendwann das Ende des Urlaubs. Wir haben diesen letzten Tag damit verbracht, in der Ferienwohnung Gesellschaftsspiele zu spielen. Am frühen Abend sind wir dann nochmal nach Husum gefahren, abends ging es dann ans Koffer packen.

01. September 2012

Nach dem das Auto endlich geladen war und die Ferienwohnung einigermaßen ordentlich aussah, begann die weite Heimreise nach Oberbayern.

Westküstenpark St. Peter-Ording

In unserem Nordsee-Urlaub haben wir auch den Westküstenpark St. Peter-Ording besucht. Über die B202 kommt man von Tönning oder von der L33 von Heide/Eidersperrwerk nach St. Peter-Ording. Der Park ist gut ausgeschildert, man kann ihn eigentlich nicht verfehlen. Beim Park gibt es 200 kostenlose PKW- und 6 Busparkplätze. Auch eine Bushaltestelle gibt es beim Park.

An der Kasse bekamen wir einen Flyer vom Park, auf dem auch ein Plan des Westküstenpark zu finden war. Auf diesem Plan ist der Rundweg abgebildet. Aber auch ohne Plan findet man sich sehr gut zurecht, zumal der Park nicht sehr groß ist.
Wir haben den vorgeschlagenen Rundweg nicht ganz gemacht, sondern ihn gegen Ende abgekürzt, warum werdet ihr später noch erfahren.

Nach dem Kassenhaus kommt man auf einen kleinen Platz, über eine Brücke gelangt man auf den Spielplatz. Gleich rechts bei der Brücke befinden sich die Pelikane. Nach der Brücke gibt es einen kleinen Spielplatz. Wir konnten unsere Kinder überreden, zuerst einmal den Rundgang zu machen und so ging es nach links vorbei an de Kormoranen in Richtung Robbarium. Dort haben wir einige Zeit diese Wassertiere beim Schwimmen beobachtet. Eine Wärterin kam dann und hat den Nachwuchs der Roben gefüttert, was sehr interessant war. Die Jungtiere hatten ihren Platz abgesondert von den Großen. Die erwachsenen Tiere hätten wohl auch gerne was von dem Fisch abgehabt und haben das durch Flossenklatschen deutlich gemacht.

Direkt neben den Robben gibt es ein Gehege mit Basstölpeln. Das sind sehr schöne große Tiere. Normalerweise geht der Rundgang durch deren Gehege, aber da bei unserem Besuch gerade Brutzeit war, war das Gehege selbstverständlich gesperrt und man durfte außen herum laufen.
Vorbei an der Haustierweide geht dann der Rundweg durch das Großvoliere für Schwarzstörche und weiße Löffler an einem See entlang auf dem jede Menge Wasservögel zu sehen waren. Mitten im Wald gibt es eine Schleiereulenvoliere. Man gelangt dann auf das Freigehege der Alpakas, Maras und Nandus. Und hier ist Freigehege wirklich wörtlich zu nehmen, denn es gab keinen Zaun, der Weg geht mitten durch das Gehege hindurch.
Weiter ging es zu den Großvolieren für Milane, Geier und Weißnackenkraniche sowie dem Voliere für Nachreiher. Dann gelangt man zum Restaurant. Da die Kinder Hunger und auch Durst hatten, beschlossen wir eine kurze Rast einzulegen. Ein Fehler, wie sich gleich herausstellen würde. Da es doch recht frisch war, haben wir uns drinnen an einen Freien Tisch gesetzt. Die Kinder haben ein Stück Kuchen bestellt, mein Mann und ich hatten beschlossen eine warme Kleinigkeit zu essen. Der Kuchen für die Kinder kam sofort, auf die Getränke mussten wird ziemlich warten. Als die Kinder dann mit ihrem Kuchen fertig waren war von uns

erem Essen noch nichts zu sehen. Da nun die Fütterung für die Schildkröten gewesen wäre haben wir den Kindern erlaubt, sich diese anzuschauen. Das Gehege war genau gegenüber, wir hatten sie also schön im Blick. Nach dieser Fütterung haben wir immer noch auf unser Essen gewartet. Irgendwie schien überhaupt ein ziemlicher Personalmangel zu herrschen. Nach etwa 45 Minuten kam dann endlich unser Essen. Übrigens waren wir nicht die einzigen die so lange warten mussten, auch die Gäste an unserem Nachbartisch haben irgendwann einmal nachgefragt, ob sie vergessen wurden. Als wird dann zahlen wollten mussten wir auch noch warten, bis endlich jemand Zeit hatte, unser Geld zu nehmen. Sollten wir hier jemals wieder hingehen werden wir unser Essen selbst mitbringen.

Weiter ging es mit unserem Rundgang durch den Westküstenpark. Zunächst einmal habe wir uns das Terrarium angesehen, dort gibt es einige giftige Schlagen und auch Riesenschildkröten und bunte Vögel. Also haben wir uns noch die restlichen Tiere: Esel, Ziege, Eulen, das Streichelgehege und die Greifvogelvoliere angesehen. Die Kinder wollten dann noch kurz auf den Spielplatz. Zum Schluss haben wir uns noch die Fütterung der Seehunde angesehen und das war wirklich toll. Die Wärterin hat über ein Headset sehr viel über die Tiere und ihre Lebensweise erzählt, sie hat das wirklich toll gemacht, und die Fütterung war wirklich ein Highlight des ganzen Tages.
Nach der Fütterung haben wir den Park dann verlassen. Der Ausgang befindet sich neben dem Eingang, man muss aber zuerst durch den kleinen Souvenirshop gehen. Die Kinder haben dann noch ein Eis bekommen, die Kassiererin war sehr freundlich und nett zu den Kindern.