Bayernpark

Unser Besuch im  Bayernpark ist heute Thema meines Eintrags.

Bayernpark

Der Park

Die Eintrittspreise beim Bayernpark richten sich nach der Körpergröße. Wir haben 59 Euro Eintritt bezahlt. Alle Fahrattraktionen können mehrmals benutzt werden, lediglich die Sommerrodelbahn und die Motorräder kosten extra.

Und was gibt es alles im Bayernpark?

Die Achterbahn sieht aus wie eine niedliche Raupe. Sie ist erlaubt ab einer Körpergröße von 100cm. Es gibt vier Schleifen, die die Bahn durchläuft – in die Bahn passen 40 Personen.

Wildwasser-Rafting600m lag ist die Wildwasser Rafting-Anlage. Ein Reifen bietet Platz für 8 Personen. Rucksäcke darf man nicht mitnehmen, diesen gibt man beim Einsteigen ab und kann ihn dann wieder abholen wenn die Fahrt beendet ist. Die Anlage ist außerdem sehr schön angelegt weshalb sich ein Blick auch lohnt, wenn man nicht fahren möchte.

In der Indoor-Spielhalle gibt es Spielmöglichkeiten für Groß und Klein. Die Halle hat uns zwar gut gefallen, aber es ist unglaublich laut darin, weshalb ein längerer Aufenthalt eher nicht ratsam ist.

Die Oberfläche des ist 8 Meter hohen Kletterbergs „Zugspitz“ ist aus Kunststoff. Um diesen Berg zu erklimmen gibt es Seile oder Klettergriffe. Runter geht es dann durch eine Röhrenrutsche. Unseren Kindern hat diese Attraktion sehr gut gefallen – nachteilig ist nur, dass sie voll in der Sonne steht und somit sehr heiß ist.

Die Twinbob-Rodelbahn befindet sich am hinteren Ende des Parks. Man muss diese Rodelbahn leider extra bezahlen – eine Fahrt kostet 1,50 Euro, drei kosten dann 4 Euro. Ein Mitarbeiter erklärt vor der Abfahrt kurz, wie gebremst wird und los geht es zunächst einmal mit einem Seilzug den Berg hinauf. Oben angekommen kann die Fahrt beginnen. Die Bahn hat unseren Kindern viel Spaß gemacht, sie ist auch schön angelegt und in den Tierpark eingegliedert.

24 Plätze bietet die überdimensionale Schiffschaukel. Natürlich ist es am schönsten, in der obersten Reihe zu sitzen, da kitzelt der Bauch so richtig.

Wildwasserbahn – der Name ist Programm: Wasser macht nass… Die Bahn ist sehr schön gestaltet, und zwar im Stil eines Sägewerks. Los geht es dann in den Wasserkanal, in dem auch jederzeit mit Fontänen gerechnet werden muss. Selbstverständlich hat auch diese Bahn unseren Kindern sehr gut gefallen und sie sind gleich zweimal hintereinander gefahren.

Bei der Reifenrutsche Tube Racer  müssen die Mitfahrer ihren eigenen Reifen den Hügel hinauftragen. Oben angekommen setzt man sich dann in den Reifen hinein und kann auf der bewässerten Matte 70m nach unten rutschen. Gebremst wird, weil es das Ende mit einem Filzteppich ausgelegt ist. Unseren Kindern hat das auch sehr viel Spaß gemacht – allerdings gerade für den Dominik ist der Reifen fast zu groß zu zum Tragen.

In der Pendelschaukel „Froschpendel“ haben vier Personen Platz.  Durch das Ziehen am Seil im inneren steuern die Schaukler die Gondel selbst – und zwar bis zu 90 Grad. Es gibt drei Pendeln im Park. Die Gondel ist übrigens durch Gitter und Sitzbügel gesichert – was auch sehr sinnvoll ist.

Manuel und Dominik lieben Trampolinspringen – deshalb waren sie von der Trampolinanlage kaum mehr herunter zu bekommen. Allerdings liegt die gesamte Anlage voll in der Sonne, und ist somit in der Mittagszeit oder bei sehr warmem Wetter nicht zu empfehlen. Praktischerweise liegt die Trampolinanlage genau gegenüber von einem Restaurant, in dem Eltern eine Pause machen können, während die Kinder sich so richtig austoben.

Bootsfahrt im BayernparkDie Bootsfahrt durch Schloss und Grotte ist sehr gut zur Entspannung. Durch einen Wasserkanal fährt man in Booten, in die vier Personen hineinpassen, durch ein schön angelegtes Beet sowie durch das nachgebaute Schloss. Die Kinder fanden es langweilig, ich fand es mal schön entspannend.

Zu guter Letzt kommt jetzt noch die Hauptattraktion im Bayernpark: Der Freischütz. Um zu dieser Bahn zu gelangen, geht es durch einen Gang, der nicht zu enden scheint. Hat man es geschafft und sitzt in der Bahn geht es in 2,3 Sekunden von 0 auf 80km/h. Es gibt vier Inversionen und drei Überkopfelemente. Die Fahrt dauert ganze 40 Sekunden, die Bahn ist 483m lang. Brillen muss man abnehmen, denn die  würden sicher nicht auf der Nase bleiben.

Natürlich gibt es noch viel mehr, aber da wir nicht alles ausprobiert haben kann ich darüber auch nicht berichten.

Unser Parktag war alles in allem sehr schön. Wir hatten sehr viel Spaß – und natürlich Glück, dass nicht allzuviel los war. Der Park ist sehr schön angelegt, das muss man wirklich sagen. Überall sind schön angelegte Blumenbeete, die Wege sind sehr sauber. Außerdem gibt es sehr viele Bänke für kurze (oder längere) Pausen.

Was mir persönlich auch sehr gut gefällt ist die Kombination aus Freizeit- und Tierpark. Im Tierpark gibt es Rehe, Hirsche, Berberaffen, Rot- und Damwild, Steinböcke, Gämsen, Zwergziegen, Schafe, Ponys und Esel. Dies bietet Möglichkeiten, neben den Attraktionen auch einmal einen schönen Spaziergang durch den Wald zu machen und die Tiere anzuschauen.

Bayernpark - BepflanzungAuch schön finde ich, dass wirklich für alle Altersklassen etwas geboten ist. Für kleine Kinder genauso wie für ältere Kinder und Erwachsene. So kommt jeder auf seine Kosten und jeder kann den Park so genießen wie er möchte.

 

Museum Mensch und Natur Dezember 2012

Am letzten Sonntag haben wir einen Ausflug ins Museum Mensch und Natur nach München gemacht. Dieses Museum ist in einem Gebäude beim Schloss Nymphenburg untergebracht.

Parkplätze gibt es kostenlos rund um das Schlossrondell. Laut der Webseite des Schlosses sind es 450 Parkplätze, die Besuchern zur Verfügung stehen. Wir waren ja gestern – mitten im Winter sozusagen – da waren sehr viele freie Parkplätze. Nachdem das Auto geparkt war, mussten wir noch ein kleines Stück zu Fuß gehen. Das Museum ist gut beschildert und deshalb leicht zu finden.

Im ersten Raum haben wir uns über die Entstehung der Erde informiert. Anhand von vielen Bildern und Schautafeln ist diese dargestellt. Zu jedem Bild gibt es natürlich eine Erklärung. Außerdem gibt es an vielen Stellen Aufnahmen, die man sich über einen Hörer anhören kann. Diese enthalten dann noch Zusatzinformationen zu den Exponaten und Themen. Da nicht viel los war, konnten wir uns schön viel Zeit lassen und das haben wir auch ausgenutzt. Vor allem Manuel hat sehr viele Erklärungen angehört.

Die Abteilung mit den Mineralen war für die Kinder nicht so interessant. Es gibt zwar auch hier viele interessante Informationen, aber da das ja „nur Steine“ sind – wie Dominik bemerkt hatte – sind wir relativ schnell durch diesen Bereich durchgegangen. Von hier aus sind wir über eine Treppe in den ersten Stock gelangt.

Im ersten Stock befindet sich die Abteilung „spielerische Naturkunde“. Ich muss sagen, diese Abteilung hat uns begeistert. Es gibt hier unglaublich viele Möglichkeiten für Kinder und auch Erwachsene. Zum Beispiel kann man über einen Computer ein Quiz machen über Tag- und Nachtaktive Tiere. Dieser Computer steht direkt vor einem Schaukasten, in dem Exponate dieser Tiere ausgestellt und nummeriert sind. Man muss dann also die Frage lesen und die Nummer des entsprechenden Tieres antippen. Auf diese Art gibt es viele Quizmöglichkeiten oder Spiele. Ich denke, wir haben den Großteil unseres Aufenthaltes in dieser Abteilung verbracht, weil wir wirklich jedes Spiel gemacht haben.

Außerdem gibt es hier diese Hörer mit Informationen ebenfalls – sehr zur Begeisterung unseres Kleinen Sohnes als Pumuckl-Geschichten.

Museum Mensch und Natur

Museum Mensch und Natur

Die Abteilung Nerven und Gehirn war für uns Eltern sehr interessant. Die Kinder haben sich hier mit einem Merkspiel und mit einer Demonstration des Reaktionsvermögens vergnügt, so dass wir uns schön in Ruhe alles anschauen konnten. Als nächstes ging es dann in die Sonderausstellung, die meinen Kindern jedoch gar nicht gefallen hat. Die Abteilung Genwelten haben wir ganz schnell angeschaut. Den Kindern war anzumerken, dass das Interesse nachgelassen hat. Sie haben bis hierhin so viel gelesen (bzw. mein Keiner hat viel vorgelesen bekommen), sie haben so viele Fragen beantwortet und auch gestellt, sie haben so viel aufgenommen, dass jetzt einfach der Speicher voll war und die Verarbeitungsphase begann. Deshalb haben wir die restlichen Abteilungen zwar noch angeschaut, aber eben schneller.

Am Ende unsers Besuchs haben wir der Cafeteria noch einen kurzen Besuch abgestattet. Die Kinder hatten Hunger und Durst. Es gab für jeden ein Stück Kuchen und etwas zu trinken.

Das Museum ist sehr schön gestaltet. Es ist für jeden etwas dabei. Mein großer Sohn konnte die Rätsel alleine machen, da er schon lesen kann. Dafür hat sich der kleine lange mit sämtlichen Hörgeschichten vergnügt.

Die Eintrittspreise im Museum Mensch und Natur finde ich optimal. Selten kann man ein Museum besuchen, das so günstig und dann so schön ist. Dass Kinder so langekeinen Eintritt zahlen müssen finde ich toll, und auch wenn man jetzt nicht sonntags, wo es nur einen Euro kostet, hingeht finde ich die Preise sehr moderat. Dass die Parkplätze kostenlos sind rundet das Ganze noch ab.Der einzige Kritikpunkt ist, dass es im Museum teilweise sehr kalt war. Einige Räume waren sehr angenehm, aber viele – besonders die Sonderausstellung – waren wirklich kalt.

Blick auf Schloss Nymphenburg

Blick auf Schloss Nymphenburg

Westküstenpark St. Peter-Ording

In unserem Nordsee-Urlaub haben wir auch den Westküstenpark St. Peter-Ording besucht. Über die B202 kommt man von Tönning oder von der L33 von Heide/Eidersperrwerk nach St. Peter-Ording. Der Park ist gut ausgeschildert, man kann ihn eigentlich nicht verfehlen. Beim Park gibt es 200 kostenlose PKW- und 6 Busparkplätze. Auch eine Bushaltestelle gibt es beim Park.

An der Kasse bekamen wir einen Flyer vom Park, auf dem auch ein Plan des Westküstenpark zu finden war. Auf diesem Plan ist der Rundweg abgebildet. Aber auch ohne Plan findet man sich sehr gut zurecht, zumal der Park nicht sehr groß ist.
Wir haben den vorgeschlagenen Rundweg nicht ganz gemacht, sondern ihn gegen Ende abgekürzt, warum werdet ihr später noch erfahren.

Nach dem Kassenhaus kommt man auf einen kleinen Platz, über eine Brücke gelangt man auf den Spielplatz. Gleich rechts bei der Brücke befinden sich die Pelikane. Nach der Brücke gibt es einen kleinen Spielplatz. Wir konnten unsere Kinder überreden, zuerst einmal den Rundgang zu machen und so ging es nach links vorbei an de Kormoranen in Richtung Robbarium. Dort haben wir einige Zeit diese Wassertiere beim Schwimmen beobachtet. Eine Wärterin kam dann und hat den Nachwuchs der Roben gefüttert, was sehr interessant war. Die Jungtiere hatten ihren Platz abgesondert von den Großen. Die erwachsenen Tiere hätten wohl auch gerne was von dem Fisch abgehabt und haben das durch Flossenklatschen deutlich gemacht.

Direkt neben den Robben gibt es ein Gehege mit Basstölpeln. Das sind sehr schöne große Tiere. Normalerweise geht der Rundgang durch deren Gehege, aber da bei unserem Besuch gerade Brutzeit war, war das Gehege selbstverständlich gesperrt und man durfte außen herum laufen.
Vorbei an der Haustierweide geht dann der Rundweg durch das Großvoliere für Schwarzstörche und weiße Löffler an einem See entlang auf dem jede Menge Wasservögel zu sehen waren. Mitten im Wald gibt es eine Schleiereulenvoliere. Man gelangt dann auf das Freigehege der Alpakas, Maras und Nandus. Und hier ist Freigehege wirklich wörtlich zu nehmen, denn es gab keinen Zaun, der Weg geht mitten durch das Gehege hindurch.
Weiter ging es zu den Großvolieren für Milane, Geier und Weißnackenkraniche sowie dem Voliere für Nachreiher. Dann gelangt man zum Restaurant. Da die Kinder Hunger und auch Durst hatten, beschlossen wir eine kurze Rast einzulegen. Ein Fehler, wie sich gleich herausstellen würde. Da es doch recht frisch war, haben wir uns drinnen an einen Freien Tisch gesetzt. Die Kinder haben ein Stück Kuchen bestellt, mein Mann und ich hatten beschlossen eine warme Kleinigkeit zu essen. Der Kuchen für die Kinder kam sofort, auf die Getränke mussten wird ziemlich warten. Als die Kinder dann mit ihrem Kuchen fertig waren war von uns

erem Essen noch nichts zu sehen. Da nun die Fütterung für die Schildkröten gewesen wäre haben wir den Kindern erlaubt, sich diese anzuschauen. Das Gehege war genau gegenüber, wir hatten sie also schön im Blick. Nach dieser Fütterung haben wir immer noch auf unser Essen gewartet. Irgendwie schien überhaupt ein ziemlicher Personalmangel zu herrschen. Nach etwa 45 Minuten kam dann endlich unser Essen. Übrigens waren wir nicht die einzigen die so lange warten mussten, auch die Gäste an unserem Nachbartisch haben irgendwann einmal nachgefragt, ob sie vergessen wurden. Als wird dann zahlen wollten mussten wir auch noch warten, bis endlich jemand Zeit hatte, unser Geld zu nehmen. Sollten wir hier jemals wieder hingehen werden wir unser Essen selbst mitbringen.

Weiter ging es mit unserem Rundgang durch den Westküstenpark. Zunächst einmal habe wir uns das Terrarium angesehen, dort gibt es einige giftige Schlagen und auch Riesenschildkröten und bunte Vögel. Also haben wir uns noch die restlichen Tiere: Esel, Ziege, Eulen, das Streichelgehege und die Greifvogelvoliere angesehen. Die Kinder wollten dann noch kurz auf den Spielplatz. Zum Schluss haben wir uns noch die Fütterung der Seehunde angesehen und das war wirklich toll. Die Wärterin hat über ein Headset sehr viel über die Tiere und ihre Lebensweise erzählt, sie hat das wirklich toll gemacht, und die Fütterung war wirklich ein Highlight des ganzen Tages.
Nach der Fütterung haben wir den Park dann verlassen. Der Ausgang befindet sich neben dem Eingang, man muss aber zuerst durch den kleinen Souvenirshop gehen. Die Kinder haben dann noch ein Eis bekommen, die Kassiererin war sehr freundlich und nett zu den Kindern.

Affenberg Salem

Ende Mai 2012 haben wir einen Ausflug an den Affenberg Salem gemacht. Der Affenberg liegt nahe am Bodensee. Wir sind mit dem Auto gefahren, ins Navigationsgerät muss man als Ziel 88682 Salem, Mendlishausen eingeben, dann wird man wunderbar bis zum Park geleitet. Auch ohne Navigationsgerät findet man den Affenberg recht gut, er ist schon frühzeitig auf den Schilden angeschrieben.
Es gibt jede Menge kostenlose Parkplätze direkt beim Eingang des Affenbergs. Wir waren ja in den Pfingstferien, es war sehr viel los, aber es war trotzdem kein Problem einen Parkplatz zu finden.

Affenberg Salem - Storch

Storch am Affenberg Salem

Affenberg Salem – Rundweg

Es gibt einen Hauptweg durch den Affenberg. Am Eingang angekommen geht es rechts am Weiher vorbei. Wir haben hier auch gleich die Fische gefüttert weil wir auf die Storchenfütterung um 11 Uhr warten wollten. Diese findet gleich am Eingang statt. Eine Mitarbeiterin des Affenbergs hat das Futter für die Vögel verteilt und dann über die Tiere erzählt. Reiseroute, Lebensweise, Gewohnheiten wurden erklärt. Am Ende konnte man auch noch Fragen stellen, welche sehr freundlich beantwortet wurden.
Dann ging es weiter zu den Affen.

Das Gehege der Berberaffen ist natürlich rundum eingezäunt. Hier erst werden die Eintrittskarten entwertet. Am Eingang muss man kurz warten, ein Mitarbeiter des Affenbergs gibt hier über ein Mikrofon Informationen darüber, wie man sich im Affenbereich verhalten muss.
Nach etwa 100m kommt man an den Punkt, an dem das Futter – Popcorn – verteilt wird. Jeder Besucher darf in einen Korb hineingreifen und eine Hand voll Futter herausnehmen. Wir haben unsere Hand voll Popcorn herausgenommen und los ging es – denn hier saßen bereits die ersten Affen auf den Balken. Der Weg geht den Berg hinauf und ist aber ausreichend breit, man kommt gut durch, trotz der vielen Menschen. Man sollte vielleicht lieber nicht in den Ferien den Park besuchen, aber wir haben uns einfach nicht beirren lassen. Oben am Berg angekommen gelangt man auf eine Lichtung. Hier gibt es Baumstämme, auf die man sich setzen kann um auszuruhen oder die Tiere zu beobachten. Außerdem ist hier die erste Fütterungsstelle.
Natürlich haben wir die Fütterung der Berberaffen angeschaut. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und die Fütterung wurde durch interessante Erläuterungen zu den Tieren und deren Lebensweisen ergänzt. Nach der Fütterung ist der Mitarbeiter noch stehen geblieben und hat auf Fragen der Besucher geantwortet. Im ganzen Park waren auch Mitarbeiter unterwegs und haben darauf geachtet, dass beim Füttern der Sicherheitsabstand eingehalten wurde und dass alles richtig abläuft. Auch diese Mitarbeiter waren sehr freundlich.
Nach der ersten Fütterungsstation geht es wieder in den Wald. Man

Berberaffe

kann übrigens auch im Wald die Tiere beobachten, die in den Ästen spielen und springen oder sich einfach lausen. Das ist übrigens nicht dazu da um wirklich Läuse zu entfernen, denn die Affen haben keine Läuse. Nein, dieses Lausen ist eine Freundschaftserklärung oder eher ein Liebesdienst. Die Affen leben in Gruppen und kümmern sich um die Gruppenmitglieder wie eine Familie.
Nach einem kurzen Wegstück gelangt man zur nächsten Fütterungsstelle. Diese ist wieder auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald. Auch hier wird das Futter schön verteilt in alle Richtungen geworfen. Die Affen müssen es sich dann selber holen. Man kann dabei auch beobachten, dass gewisse Dinge beliebter sind als andere.
Nun geht es noch ein kleines Wegstück den Wald hinunter und schon ist man wieder am Beginn des Rundweges angekommen. Hier kann man nun entscheiden, ob man den Affenberg verlassen möchte oder ob man eine zweite Runde drehen möchte.
Außerhalb des umzäunten Gebietes gibt es dann einige Tafeln mit weiteren Informationen zu den Tieren. Dann geht es weiter hinunter zurück zum Weiher. Über einen Steg kann man auch direkt über den Weiher gehen und nochmal die Fische und Enten beobachten. Hier haben wir auch einige blau leuchtende Libellen gesehen. Nach dem Weiher gelangt man in das Gebiet des Damwilds. In diesem gibt es auch einen Froschteich.
Und schon sind wir am Ende unseres Rundweges am Affenberg Salem angekommen. Wir sind dann noch durch den Souvenirshop gelaufen. Hier kann man allerlei Dinge kaufen – von Stoffaffen über Stoffstorche zu Schlüsselanhängern – die üblichen Verdächtigen eben.
Der Affenberg ist ein sehr schönes Ausflugsziel und gerade für Kinder sehr interessant!

Insel Mainau Juni 2012

Dieser Beitrag erzählt von unserem Ausflug auf die Insel Mainau am 03. Juni 2012. Wie der Name schon sagt, ist die Mainau eine Insel. Wir sind von Konstanz aus mit dem Bus zur Maina gefahren, die Haltestelle ist direkt beim Eingang.
Die Insel Mainau ist ganzjährig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Auf der Homepage ist ein Link über den man die jeweiligen Zeiten herausfinden kann. Ich finde das ganz schön interessant, denn die Öffnungszeiten können grad im Sommer ganz schön lang sein. Heute zum Beispiel (03.Juni 2012) wäre die Insel von 5:16 Uhr bis 21:08 geöffnet.
Am Ausstieg geht man direkt auf die Kassenhäuschen zu. Das Ticket wurde dann von einem freundlichen und netten Herrn entwertet. Dann muss man erst einmal ein ganzes Stück über den See laufen – es gibt hier eine breite Brücke, diese ist nur für Fußgänger gedacht. Hier kann man schon die ersten Enten beobachten und die Sicht über den See genießen.
Am Beginn der Insel wird man von einer großen bepflanzten Blume begrüßt. Der Weg teilt sich, wir sind links entlang gegangen und über die Metasequoia-Allee in Richtung Schloss marschiert.

Über die Redaktionsgärten der Zeitschrift „Mein schöner Garten“ sind wir dann in Richtung Schmetterlingshaus weitergegangen. Nachdem wir uns noch die barrierefreien Modellgärten angeschaut hatten, haben wir uns an der Schlage vor dem Eingang zum Schmetterlingshaus angestellt. Lange mussten wir aber nicht warten, bis wir dieses betreten konnten. Hier ist wirklich allerlei geboten: Schmetterlinge in allen Größen und Farben, natürlich kann man auch die dazugehörigen Raupen sehen, wenn man denn danach sucht. Auf Schildern werden verschiedene Arten dargestellt und erklärt. Außerdem gibt es noch diverse Pflanzen, Vögel und im Teich Schildkröten. Allerdings ist es mit 90% Luftfeuchtigkeit nicht gerade angenehm da drin.

Beim Schloss angekommen gab es erst einmal ein Eis für die Kinder bevor wir die vielen Zitrusfrucht-Bäumchen bestaunt und uns im Palmenhaus umgeschaut haben. Vom Schloss aus sieht man auch wieder über den Bodensee. Von hier aus geht es dann über eine Treppe in den Rosengarten. Leider haben die meisten noch nicht geblüht, ich hatte gehofft, diese Pracht sehen zu können. Hinter dem Schloss befindet sich übrigens die Schiff-Anlegestelle, wer also mit dem Schiff auf die Insel kommt, beginnt hier seine Rundtour.

Wir sind dann weiter über die Mediterranen Terrassen und den Weinberg hinunter zu der Promenade der Wildrosen gelaufen. Von hier ging es weiter durch den Staudengarten zum zur Italienischen Wassertreppe und zum Rhododendronweg. Man geht durch diese wunderschönen Rhododendrons hindurch und kommt sich vor wie im Blütenmeer. Mannshoch wachsen die Pflanzen in verschiedenen Farbtönen.

Nun ging es auf dem Rückweg am See entlang zum Teich und zu dem tollen Abenteuerspielplatz wo die Kinder noch etwas spielen durften.

Ich habe den Tag auf der Insel Mainau sehr genossen. Es gibt so viele herrliche Blumen zu bestaunen. Die Beete sind wunderschön angelegt. Wie schon gesagt, war sehr viel los an diesem Tag, man konnte hinterher in der Zeitung von Rekordbesucherzahlen lesen. Aber man darf sich da einfach nicht stören lassen und muss sich die Zeit nehmen um alles anschauen zu können.

Wie auch immer, ansonsten hat uns der Tag sehr gut gefallen. Ich würde gerne wieder einmal hierher kommen, um die Rosenblüte dann doch noch zu sehen. Sollten wir das irgendwann einmal schaffen, werden wir für die Kinder Ersatzkleidung einpacken, damit sie den tollen Spielplatz richtig ausgiebig nutzen können.

Skigebiet Serfaus

Im lezten Winter haben wir 3 Skitage in Serfaus verbracht! Serfaus befindet sich in Österreich, im Bundesland Tirol, und zwar auf 1427 Metern Höhe (Laut Pistenplan). Der höchste Punkt des Skigebiets liegt 2.820 m hoch.
Das Skigebiet
Durch den Zusammenschluss der Skigebiete Serfaus und Fiss-Ladis gibt es ca. 204 Pistenkilometer. Das Skigebiet bietet für jedes Niveau genügend Möglichkeiten. Etwa 21% der 204 Pistenkilometer sind blau (leicht). 55,5% sind rot (mittelschwer) und 15,4% sind schwarz (schwer). Außerdem gibt es noch ca. 8,5 km Routen.
Die Preise
Ein Skipass kostete in der Wintersaison 2011/12 in der Hauptsaison für einen Tag 44 Euro. Mit diesem Pass kann man dann aber alle Liftanlagen benutzen. Mit der Gästekarte, die man bekommt, wenn man in Serfaus übernachtet, sind die Skipässe etwas günstiger zu bekommen. Eine genaue Preisliste ist auf der Homepage des Skigebietes unter www.serfaus-fiss-ladis.at zu finden.
Skifahren
Mit der Komperdellbahn (6er-Gondelbahn) sind wir direkt in Serfaus ins Skigebiet eingestiegen. Gerade am 2. Tag unserer Kurzreise – also am Samstag – war das Wetter wirklich herrlich. Uns wurde empfohlen, in Richtung Skigebiet Masner zu fahren. Dies ist am Ende des Skigebiets, und da die meisten Tagestouristen in Fiss oder Ladis starten konnten wir hier gleich morgens noch auf relativ freie Pisten hoffen. Hier gibt es auch eine Carvingstrecke.

Die Pisten werden immer abends von unzähligen Pistenraupen präpariert. Dass wir wunderschönes Wetter hatten ist jedoch nicht unbedingt von Vorteil für die Pisten. Gegen Mittag werden diese nämlich dann sulzig und schwer zum fahren. Am Nachmittag wollten wir dann noch in Richtung Fiss weiterfahren, wir haben dazu die Königsleithebahn genommen. Jedoch war die Abfahrt so zerfahren und schwierig, dass wir dann über einen Ziehweg doch wieder zurück sind.

Wir waren viel im Masnergebiet unterwegs. Dort sind die Pisten schön breit und nicht allzu schwer zu fahren. Man muss aber aufpassen, denn es gibt dort auch eine schwarze Piste, die Masnerkopfabfahrt. Außerdem haben wir öfter die Lawensbahn genommen, dort befinden sich die Rennstrecke und die Carvingpiste.
Die Pisten sind gut präpariert, jedoch hab ich schon bessere Pisten gesehen. Sie sind teilweise schon sehr wellig und einige Pisten hatten ordentliche Längsrillen. Man musste also wirklich gut aufpassen. Es kann natürlich sein, dass es durch die Wärme – es hatte am Samstagmorgen um 11 Uhr 12 Grad auf 2000 m Höhe – nicht mehr so einfach ist, die Pisten wirklich gut glatt zu bekommen. Man muss morgens früh dran sein, dann sind die Pisten wunderbar.
Die Beschilderung im Skigebiet ist hervorragend. An jedem Liftausstieg ist genau beschrieben, welche Strecke wohin führt. Natürlich ist es trotzdem nicht verkehrt, einen Pistenplan dabei zu haben.

Was mir außerdem sehr gut gefällt, sind die verschiedenen Wohlfühlstationen. Das sind Sonnenbänke, die an verschiedenen schönen Stellen im Skigebiet aufgestellt wurden. Man kann hier schön Pause machen, sich ausruhen und die Sonne und die Aussicht genießen.
Sessellifte und Gondeln
Wir sind keine Freunde von Schlepp- oder Tellerliften, und davon gibt es wirklich zum Glück kaum welche in diesem Skigebiet. Besonders an den Gondelliften ist das Personal sowohl beim Einstieg als auch beim Ausstieg sehr hilfreich und unterstützt die Skifahrer beim Ein- und Ausladen der Ski. Laut Webseite können im Skigebiet pro Stunde 87.250 Personen befördert werden und das ist schon enorm.
Hütten und Gasthöfe
22 Bergrestaurants, 4 Schirmars und jede Menge Après Ski gibt es laut Webseite. Am Freitag haben wir in der Skihütte Masner Panoramabar auf 2400 m Höhe zu Mittag gegessen. Das ist eine riesige Skihütte mit sehr vielen Sitzplätzen. Am Samstag waren wir auf der Schalber Alm zum Essen. Außerdem haben wir natürlich wie schon gesagt die Schirmbar bei der Kompardellbahn ausgiebig getestet. Die Preise für Speisen und Getränke sind in Ordnung.

Skigebiet Serfaus

Bergpanorama Skigebiet Serfaus

Insgesamt ein Skigebiet, das wir nur empfehlen können, da es für jeden Geschmack etwas bietet!