Chateau de Versailles

Chateau de Versailles

Chateau de Versailles

Heute möchte ich euch von einem sehr aufregenden und ereignisreichen Ausflug berichten, den wir im Rahmen unserer Parisreise im Sommer unternommen haben. Es handelt sich um unsere Reise in die französische Geschichte – nämlich in das wunderschöne Schloss von Versailles.

Im großen Schloss können die Besucher die Großen Appartements des Königs und der Königin, den Spiegelsaal, die Kapelle, die Kriegsgalerie, die Appartements der Hoheiten und die Galerie der Schlossgeschichte sehen.

Wir haben uns dafür entschieden, zusätzlich zum Schloss noch das Grand und das Petit Trianon zu besichtigen. Diese beiden Schlösser befinden sich im Schlosspark von Versailles. Also haben wir den Passeport gekauft – also gleich den Eintritt für alle drei Gebäude. Das kostet pro Erwachsenen 18 Euro.

Audio Guides

Es gibt für Erwachsene und Kinder einen Audio-Guide. Für Kinder ist dieser allerdings erst ab einem Alter von 8 Jahren erhältlich. Der Guide ist im Preis enthalten und es gibt ihn in vielen verschiedenen Sprachen. Wir hatten Glück – auch Dominik bekam einen Audioguide obwohl er noch keine 8 Jahre alt war.

Unser Besuch

Von unserem Hotel aus mit der Metro und der RER nach Versailles gefahren. Das kostet 3,30 Euro pro Erwachsene, Kinder sind etwas günstiger. Es ist alles gut beschildert, man muss nur Richtung Chateau Versailles Rive Gauche fahren.

Wichtig ist, dass man früh morgens dort ist – dann muss man nicht ganz so lange anstehen. Es war nämlich wie erwartet unglaublich viel los. Man muss zuerst für die Eintrittskarten anstehen, danach für die Sicherheitskontrolle am Eingang, und zuletzt noch für die Audio Guides.

Im Chateau de Versailles

Im Erdgeschoss des Schlosses wird in mehreren Räumen der Bau des Schlosses vom kleinen Jagdschloss bis zum heutigen Zustand erklärt. Es gibt Modellbauten und Filme zum Bau des Schlosses.

Im 1. Stock befinden sich dann die Prunkräume des Schlosses. Jeder Raum hat eine Nummer, diese Nummer gibt man im Audio Guide ein und schon hört man Erklärungen zu dem Raum. Man kann einen Beitrag auch mehrere Male anhören. Wir haben uns so viel Zeit wie möglich gelassen, vor allem, weil wir unseren Kindern möglichst viel Zeit und Raum lassen wollten, damit sie alles, was sie interessiert sehen und hören konnten. Die Audio Guides waren da eine große Hilfe. Es war so viel los, dass es für die Kinder fast unmöglich war, alles zu sehen, sie wurden teilweise von Gruppen oder Einzelbesuchern einfach weggeschoben.

Im Park kann man schön spazieren. Hier sind nicht so viele Leute. Die konzentrieren sich hauptsächlich am Schloss und den Gebäuden sowie am Teich. Was mir hier gefallen hat, sind die labyrintartig gebauten quadratischen Teile. Die Anlage ist wirklich sehr schön und auch gepflegt.

Chateau de Versailles Gärten

Chateau de Versailles Gärten

Le Grand und Le Petit Trianon haben wir uns dann auch noch angeschaut. Das war auch sehr schön – denn hier sind verschiedene Möbelstücke zu sehen, die es zu der Zeit, in der das Schloss bewohnt war, gegeben hat. Im Hauptschloss gibt es nämlich kaum Möbel – da diese nach der Revolution verkauft worden waren. Es gibt zwar mittlerweile diverse Versuche, diese zurück zu bekommen, aber das dürfte nicht einfach sein.

Auch die Trianons haben sehr schöne Parkanlagen. Alles ist herrlich bepflanzt und ordentlich gepflegt. Allerdings waren wir vom vielen Laufen schon so müde, dass wir es nicht mehr geschafft haben, noch weiter zu spazieren. So haben wir zum Beispiel auch die Orangerie verpasst. Es ging einfach nicht mehr. Die Kinder waren müde und wir wollten einen schönen, informativen Tag nicht damit verderben, das wir unbedingt alles sehen. Also sind wir dann bald wieder mit der Bahn zurück gefahren.

Den Kindern hat es im Chateau de Versailles sehr gut gefallen. Ihnen war es egal, dass so viel los war. Sie haben sich in Ruhe alle (und wirklich alle!!) Beiträge des Audio Guides angeschaut, sie haben Fragen gestellt, sie sind durch den Park gehüpft und waren rundum glücklich.

In Summe war die Fahrt zum Chateau de Versailles also ein sehr gelungener schöner Sommerausflug, den ich auch wieder machen würde. Da wir es ja nicht geschafft haben, alles zu sehen, könnte ich mir vorstellen, Versailles noch einmal zu besuchen.

L’Open Tour Paris

Heute möchte ich euch davon berichten, wie wir während unserem Aufenthalt in Paris die Stadt besichtigt haben: L’Open Tour Paris. Jeder kennt die Busse, die Touristen durch die Städte kutschieren. In Paris gibt es auch ein solches Angebot: L’Open Tour. Die Tickets kann man direkt beim Fahrer im Bus kaufen. Man bekommt dann die Kopfhörer und ein Stadtplan, in dem die Fahrtrouten und Uhrzeiten abzulesen sind, ausgehändigt. Außerdem bekommt jeder Fahrgast ein kleines Gutscheinheftchen.

Wir haben das Angebot 2 Tage benutzt – es ist eigentlich ganz schön teuer: 104 Euro haben wir bezahlt.
Es gibt vier verschiedene Routen, die sich teilweise überschneiden. Die Busse fahren 7 Tage die Woche und das das ganze Jahr über.

L’Open Tour Paris – unsere Erfahrung

Eine Freundin hat mir diese Hop on Hop off Busse empfohlen, da sie damit gute Erfahrungen gemacht hat. Unser erster Einstieg war beim Eiffeltum. Wir haben 2-Tagestickets gekauft, zahlen kann man im Bus auch mit (Kredit-)Karte. Wir bekamen dann unsere Kopfhörer, einen Plan sowie vier Gutscheinheftchen.

L'Open Tour Paris

Unterwegs mit dem Bus von L’Open Tour


Natürlich wollten wir oben auf das offene Deck. Dort haben wir auch vier freie Plätze gefunden. Das war im Lauf der zwei Tage natürlich nicht immer so, aber einen Platz hat man eigentlich immer bekommen. Die Kopfhörer kann man dann in die Audiogeräte, die sich an jedem Sitz befinden, einstecken. Die Sprache stellt man über einen Wippschalter einstellen. Die Lautstärke kann man hier ebenfalls einstellen. Wenn gerade keine Erklärung lief, konnte man einen französischen Chancon hören. Das war ganz nett, auf Dauer jedoch etwas nervig.
Wir sind in unseren zwei Tagen sehr viel auf der grünen Linie gefahren, weil da die Busse in kürzeren Abständen fahren. Am ersten Tag sind wir dann noch einen Großteil der gelben Runde gefahren. Hier konnten wir dann schon einen Nachteil entdecken: wir haben am Abend umsonst auf den Bus gewartet – als einfach keiner mehr kommen wollte (obwohl laut Plan noch hätte mindestens einer kommen sollen) mussten wir dann doch auf die Metro umsteigen.
Auch am zweiten Tag hatten wir leider eine negative Erfahrung mit L’Open Tour Paris machen müssen: Wir hatten an einer Haltestelle der orangenen Linie gewartet – und der Bus ist glatt an uns vorbeigefahren. Wir sind dann zur nächsten Haltestelle gelaufen, und sind die blaue Strecke am Stück gefahren. Das war sehr schön. Man kann sitzen, ausruhen, sieht viel von der Stadt und bekommt auch noch viele Erklärungen zu diversen Gebäuden und auch zur Stadtgeschichte.
Die Kopfhörer waren nicht von so guter Qualität, haben aber für den Zweck durchaus ausgereicht. Sie waren von einer Standardgröße und sind den Kindern immer wieder aus den Ohren rausgefallen.

Im Nachhinein gesehen hatten wir durch die Nutzung der Busse von L’Open Tour Paris zwei sehr ereignisreiche Tage. Man sieht über der Erde viel mehr als wenn wir alles mit der Metro gemacht hätten. Außerdem hatten die Kinder einen riesen Spaß. Es ist zwar wie geschrieben nicht ganz günstig, aber ich denke, man kann kaum mehr sehen, als vom Deck eines doppelstöckigen Busses. Ich habe sehr viele Fotos machen können von vielen Gebäuden, die man sonst vielleicht gar nicht gesehen hätte. Außerdem bieten die Routen natürlich die Möglichkeit für längere Pausen, man kann sich hinsetzen und sieht trotzdem was von der schönen Stadt.

Eiffelturm

Unsere diesjährige Städtereise führte uns in die französische Hauptstadt. Und dabei darf natürlich auch ein Besuch des Wahrzeichens nicht fehlen: Vom Eiffelturm.
Der Eiffelturm wurde von 1887 bis 1887 gebaut. Er diente als Aussichtsturm und Eingangsportal für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution. Bis 1930 war der 324m hohe Turm das höchste Bauwerk der Welt.
Seit seiner Eröffnung haben laut der offiziellen Eiffelturm-Webseite 250 Millionen Menschen den Turm besucht. Heute kommen jährlich ca. 7 Millionen Besucher zum Eiffelturm.
Der Turm wurde seit dem Bau 19-mal frisch angestrichen. Für den Anstrich der 250000 m² Oberfläche werden 60 Tonnen Farbe benötigt, außerdem 50km Sicherheitsseile, 2 Hektar Sicherheitsnetze. Solch ein Anstrich kostet etwa 4 Millionen Euro und dauert etwa 18 Monate.
Der Eiffelturm ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgezeichnet zu erreichen. Er ist täglich geöffnet – jedoch je nach Saison zu unterschiedlichen Zeiten.
Wir haben es tatsächlich geschafft, um 8:15 Uhr am Eiffelturm zu stehen. Wir haben uns dann an der Kasse für den Aufzug angestellt. Bei der ersten Etage wurde zwar kurz angehalten, aber da keiner austeigen wollte ging es gleich weiter. Bei der zweiten Station müssen alle aussteigen. Nach kurzer Gehstrecke gelangt man zum Lift zur Spitze. Endlich waren wir ganz oben angekommen. Unser erster Eindruck: Kalt! Es hat gewindet und war etwas unangenehm. Aber der Blick ist einfach nur herrlich.

Blick über Paris

Blick über Paris: Der Triumpfbogen

Oben auf dem Eiffelturm angekommen

Auf der Spitze kann man auf der Plattform komplett um den Turm herumlaufen. Auf der windabgeneigten Seite war es sehr angenehm und schön sonnig. Wir haben den tollen Blick genossen und ein paar Fotos gemacht. Bald sind wir mit der Bahn wieder hinunter gefahren. Eigentlich wären wir gerne noch etwas oben geblieben um die Morgensonne zu genießen, aber es kamen immer mehr Menschen und es war irgendwann einfach nicht mehr angenehm. Wir sind dann auf der zweiten Plattform noch ausgestiegen. Hier kann man auch noch einmal die schöne Stadt von oben bewundern. Es gibt Bänke, wir haben hier unsere Brotzeit gegessen. Auch auf der ersten Plattform sind wir noch einmal ausgestiegen. Als wir genug gesehen hatten sind mit dem Aufzug wieder ganz nach unten gefahren.
Man kann auch zu Fuß bis zur zweiten Etage gehen. Das ist sicher auch nicht schlecht, es ist auch etwas günstiger und man muss nicht ganz so lange anstehen. Das Ticket für die Spitze kann auf der zweiten Etage nachgelöst werden. Da wir nicht sicher waren, ob die Kinder die vielen Treppen schaffen (ohne den Gesamtverkehr aufzuhalten), hatten wir uns für den Aufzug entschieden. Wählt man die Treppen für den Aufstieg, muss man 704 Stufen hochlaufen.
Nachts ist der Eiffelturm herrlich erleuchtet. Zur vollen Stunde glitzert dann der ganze Turm. Ein Foto darf ich allerdings leider nicht zeigen, denn die Bildrechte liegen bei der Beleuchtungsfirma. Es ist sicher auch sehr schön, bei Nacht auf den Eiffelturm zu gehen und die ganze Stadt bei Nacht zu sehen. Das steht dann für den nächsten Besuch auf dem Plan.
Es hat uns auf dem Eiffelturm sehr, sehr gut gefallen. Nicht nur, dass das Bauwerk an sich sehr interessant ist. Es ist auch spannend, wie in dieses Bauwerk ein Aufzug hineingebaut wurde. Oder wie auf den einzelnen Etagen noch Geschäfte, Toiletten und Restaurants integriert wurden. Aber was ganz toll ist, ist einfach der Blick über diese schöne Stadt.
Was uns nicht so gefallen hat, ist, dass gerade auf die Spitze so viele Menschen hinaufdürfen. Es ist dann sehr eng, voll und vor allem für die Kinder, war es nicht mehr schön, denn sie wurden schlicht weggeschoben und haben dann gar nichts gesehen.

Vor dem Eiffelturm

Vor dem Eiffelturm

Eiffelturm

Eiffelturm

Hotel Mimosa Paris

Unsere diesjährige Städtereise ist leider schon vorbei. Heute möchte ich über das Hotel Mimosa berichten, in dem wir während unserem Aufenthalt in Paris gewohnt haben.

Die Adresse des Hotels ist:
Hotel Mimosa
16 rue du Faubourg Saint-Martin
75010 Paris

Internet: Das Hotel Mimosa Paris hat keine eigene Internetseite, ist aber auf mehreren Portalen vertreten, auf denen man sich Bewertungen und Bilder anschauen kann.

Das Hotel liegt nur etwa 150m von der nächsten Metro- Station entfernt. Bedenken sollte man, dass es keine Parkplätze gibt. Das war uns aber egal, da wir ja mit dem Zug angereist sind. Der Gare de l’Est liegt nur etwa 15 Gehminuten vom Hotel entfernt. Kein Problem also, direkt vom Bahnhof zu Fuß zum Hotel zu gehen. Allerdings ist das Hotel von außen nicht sehr gut erkennbar, wir wären fast dran vorbeigelaufen. Es empfiehlt sich also, beim gehen die Hausnummern zu beobachten.
Die Zimmer können ab 14 Uhr belegt werden, die Rezeption hat bis 23.30 Uhr geöffnet. Wir sind um 12:30 Uhr am Bahnhof angekommen und haben dort gleich unsere Metro-Carnets gekauft. Um halb zwei waren wir dann am Hotel. Nach kurzer Wartezeit konnten wir dann in unser Zimmer. Der Mitarbeiter war sehr freundlich.
Die Rezeption ist im ersten Stock – also wenn man das Hotel betritt geht es eine enge Treppe nach oben, was nicht so einfach ist mit Gepäck.
Unser Zimmer lag im 2. Stock des Hotels. Nach der Rezeption im Vordergebäude geht es über einen kleinen Hof ins Rückgebäude. Dort dann eine enge Treppe nach oben zum Zimmer. Einen Aufzug gibt es nicht – also heißt es Koffer tragen. Das ist nicht schlimm, denn schließlich ist das Hotel in einem sehr alten Gebäude untergebracht, da kann man auch keinen Aufzug erwarten.

Das Zimmer war sehr geräumig und auch gut ausgestattet. Im Bad gibt es natürlich eine Dusche und ein Waschbecken. Die Dusche ist ebenerdig – allerdings gibt es keinen Vorhang und keine Duschtür. Wider Erwarten wird aber nicht das ganze Bad nass beim Duschen. Das Badezimmer war groß und auch sauber, Handtücher waren ausreichend vorhanden. Es gab auch Pflegeprodukte und Zahnputzbecher in Form von einzeln verpackten Plastikbechern.

Sehr schön war, dass wir ein Zimmer im Rückgebäude hatten. Man hat die Straße zwar noch leicht gehört, konnte aber das Fenster nachts ganz öffnen. Das ist nicht schlecht mitten im August, denn eine Klimaanlage gibt es nicht im Hotel.

Das Zimmer wurde ordentlich saubergemacht, am Bad kann ich auch nix meckern. Man muss schließlich auch den Preis, den wir für das Zimmer bezahlt haben, in Betracht ziehen – und für Paris war unser Hotel nicht teuer – wenn man mehr möchte, muss man auch mehr bezahlen.

Ein Frühstück haben wir nicht gebucht. Wir haben uns in den umliegenden Geschäften mit Croissants und Pain au Chocolat eingedeckt, das war kein Problem.

Bezahlt haben wir das Hotel Mimosa Paris am Morgen der Abreise. Im Hotel werden akzeptiert. Man bekommt auch eine ausgedruckte Rechnung, es hat also alles seine Richtigkeit. Der Mitarbeiter hat uns dann noch geholfen, einen Koffer runterzutragen. Überhaupt waren die Leute dort sehr freundlich, auch zu den Kindern.
Alles in allem waren wir sehr zufrieden und würden das Hotel auch wieder buchen!

Hotel Mimosa Paris

Hotel Mimosa Paris