Reichstagskuppel August 2012

Wir waren im Sommer für 2,5 Tage in unserer Hauptstadt und haben die Gelegenheit genutzt, uns die Reichstagskuppel anzuschauen.

Blick auf die Kuppel des Reichstags

Blick auf die Kuppel des Reichstags in Berlin

Die Kuppel wurde nachträglich gebaut und ist mittlerweile ein Wahrzeichen von Berlin welches von vielen Besuchern besucht wird. Die Dachterrasse befindet sich auf 24m Höhe. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 38 Metern und eine Höhe von 23,5 Metern. Das Stahlskellet besteht aus 24 Rippen die mit waagrechten Ringen versehen sind. Sie sind verkleidet mit 3000m² Glas mit einer Masse von 240 Tonnen (Das Stahlskelett wiegt etwa 800 Tonnen.) Die Rampen, auf denen man nach oben gelangt, sind 230m lang. Die obere Aussichtsplattform liegt 40 Meter über Bodenniveau.

Um die Reichtsagskuppel zu besuchen sollte man sich anmelden. Wir hatten uns für Donnerstagabend, 19 Uhr angemeldet. Auf der Terminbestätigung stand, dass man sich 15 Minuten vorher beim Besucherdienst melden sollte. Wir waren früh genug dort und haben die Zeit noch dazu genutzt, uns etwas umzuschauen. Von außen sieht das  Gebäude des Reichstags ja auch schon sehr schön aus. Natürlich gibt es strenge Sicherheitsvorkehrungen. Die Ausweise werden kontrolliert und mit den Daten der Anmeldung verglichen. Man muss dann auch durch Metalldetektoren hindurchgehen, Jacken und Taschen werden durchleuchtet. Dann muss man kurz warten, bis einige Leute zusammengekommen sind. Eine Mitarbeiterin gibt dann ein paar Hinweise und führt die ganze Gruppe über die Auffahrt ins Gebäude hinein zum Aufzug, mit dem man dann nach oben auf die Höhe der Kuppel gelangt.

Dort kann man sich einen Audio-Guide abholen. Dieser erzählt in 20 Minuten alles Wichtige über das Gebäude und die Umgebung, über den Deutschen Bundestag, die parlamentarische Arbeit und die Sehenswürdigkeiten von Berlin. Für Kinder gibt es einen speziellen Kinder-Audio-Guide. Dabei handelt es sich um ein Hörspiel mit Figuren der Kindersendung „Bernd das Brot“.

Der Audio-Guide startet automatisch, sobald man die Rampe betritt. Man geht auf der rechten Seite nach oben, immer an der Glaskuppelwand entlang. Leider hatte es geregnet, so dass unser Blick etwas durch Wassertropfen auf der Kuppel gestört wurde. Nachdem wir alles begutachtet hatten, ging es wieder nach unten. Und zwar über einen anderen Gang. So kamen einem nie Leute entgegen und es entsteht keinerlei Gedränge. Wir sind dann noch über die Dachterrasse spaziert und haben uns nochmal die ganzen Gebäude angeschaut bevor wir dann unsere Audioguides wieder abgegeben haben und mit dem Aufzug nach unten gefahren sind.

Ich fand unseren Besuch in der Reichstagskuppel sehr interessant. Man sieht sehr viel von der Stadt. Man bekommt über Hinweistafeln und Audio-Guide viele Informationen. Ich finde es auch ganz toll, dass dieses ganze Angebot kostenlos ist. Unseren Kindern hat der Besuch auch sehr gut gefallen. Die Informationen zum Reichstagsgebäude sowie zu den umliegenden Gebäuden, die sie über ihren Audio-Guide bekommen haben fanden beide sehr interessant.

Reichstagskuppel - Blick auf das Brandenburger Tor

Berlin Blick auf das Brandenburger Tor

Nachdem es dann aufgehört hatte zu regnen haben wir auch einen schönen Blick sogar mit Abendsonne gehabt.

Husum August 2012

Nach der Anreise am 18. August begann unser lang ersehnter Sommerurlaub.

19. August 2012

Heute war das Wetter herrlich. Da liegt es nahe, an den Strand zu fahren und zu Baden. Das haben wir, wie gefühlte Millionen andere auch, dann auch gemacht. Wir haben uns auf den Weg nach St. Peter-Ording gemacht, weil es dort einen wunderschönen Sandstrand gibt.

20. August 2012

Da auch an diesem Tag das Wetter sehr schön war, sind wir noch einmal nach St. Peter-Ording gefahren, weil wir baden wollten. Diesmal sind wir an einen anderen Strandbereich gefahren.

21. August 2012

Husum - Hallig Nordstrandischoor

Hallig Nordstrandischoor


Heute haben wir eine Schifffahrt auf die Hallig Nordstrandischmoor gemacht. Die Fahrt ging von Nordstrand los. Zu der Schifffahrt gehörte auch ein Seetierfang. Dabei wird ein Netz ausgeworfen und der Fang kommt an Bord in ein kleines Becken. Eine Rangerin des Nationalparks Wattenmeer war mit dabei, die allen Interessierten die Tiere erklärt hat. Die Tiere wurden dann wieder in die Nordsee zurück geworfen. Bevor wir unser Ziel erreicht haben, sind wir noch an einer Seehundbank vorbeigefahren, die zu der Zeit ziemlich voll war. Nordstrandischmoor ist eine sehr schöne Hallig, nur 2,6km lang und 800m breit. 22 Menschen wohnen dort und es gibt sogar eine Schule. Wir haben zunächst eine Einkehr im Halligkrog gemacht. Die Rangerin hat eine kleine Führung angeboten, an der wir dann auch teilgenommen haben. Sie hat die Pflanzen- und Tierwelt erklärt und mit einer Engelsgeduld die vielen Fragen meiner Söhne beantwortet.

22. August 2012

Heute sollte unser Programm etwas gemächlicher sein. Es war zwar sonnig aber sehr windig deshalb war weder an Baden noch an einen Schiffausflug zu denken. Wir sind nach Friedrichstadt gefahren und dort durch die wunderschöne Stadt gebummelt.

23. August 2012

Wir haben beschlossen an einer Watt-Entdeckungstour teilzunehmen. Dieses startete in Simonsberg bei der Badestelle Lundenbergsand. Eine recht große Gruppe kam zusammen, bei der auch einige Kinder mit dabei waren. Geleitet wurde die Tour, die etwa 2,5 Stunden dauerte, wieder von einem Ranger des Nationalparks. Sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen war das sehr interessant.

24. August 2012

Heute sind wir nach Dänemark gefahren, genauer gesagt nach Tonder. Was wir nicht wussten, war, dass gerade ein Festival stattfand. Deshalb war die Stadt sehr voll. Trotzdem haben wir schnell einen Parkplatz gefunden. Und man glaubt es kaum, dieser war völlig kostenlos. Da die Kinder wegen dem Euro kaum mit fremdem Geld in Berührung kommen, haben wir extra 50 Euro in Dänische Kronen umgewechselt. Das war natürlich auch wieder sehr interessant für die Jungs. Wir haben einen leckeren Hot Dog gegessen sind durch die Fußgängerzone gebummelt.
Da zweite Ziel des Tages war Flensburg. Dort sind wir bis zum Hafen spaziert. Dort gibt es eine Museumswerft und in dieser ein kleines Café welches wir vom letzten Besuch kannten.

25. August 2012

Am Vormittag hat es geregnet. Deshalb haben wir beschlossen, nach Husum ins Kino zu gehen. Für meinen kleinen Sohn war das der erste Kinobesuch, er war begeistert. Die Frage ist nur wovon: Von dem Film oder von dem riesigen Eimer Popcorn, den mein Mann den Kindern gekauft hatte.

26. August 2012

Heute war wieder ein Regentag. Am Nachmittag wurde es dann wieder schön und wir sind an den Deich gefahren. Mein großer Sohn und mein Mann hatten sich einen Lenkdrachen gekauft, der wollte ausprobiert werden. Währenddessen hat sich der kleine damit vergnügt, eine Sandburg zu bauen.

27. August 2012

Hallig Hooge Anlegestelle

Hallig Hooge Anlegestelle


Wir haben einen Ausflug auf die Hallig Hooge gemacht. Wir haben uns den Film im Sturmflutkino angesehen, das war sehr interessant. Natürlich haben wir auch eine Einkehr gemacht. Die Hallig Hooge umfasst 5,6m² und hat 107 Einwohner. Man sieht schon, dass diese im Vergleich zu Nordstrandischmoor um einiges größer ist. Aber diese Hallig ist doch im Vergleich zu Nordstrandischmoor ziemlich touristisch.

28. August 2012

Heute war unser Ausflug in den Westküstenpark in St. Peter-Ording. Am Morgen war das Wetter etwas unsicher, deshalb haben wir uns für dieses Ausflugsziel entschieden. Nach diesem Besuch sind wir noch nach St. Peter-Ording Ortsteil Dorf gefahren und dort durch die Gassen spaziert.

29. August 2012

Da das Wetter jetzt wieder ganz hervorragend war, haben wir noch einmal einen Badetag eingelegt. Natürlich wieder an unserem Lieblingsstrand in St. Peter-Ording. So langsam kennt man dann auch den Weg von Husum fast im Schlaf. Wir sind gegen Abend dann noch nach Westerhever gefahren und haben uns den dortigen Leuchtturm angeschaut. Außerdem sind wir, da gerade Ebbe war, noch auf die Sandbank rausgelaufen.

30. August 2012

Heute waren wir in Husum bummeln und Eisessen.

31. August 2012

Leider kommt auch irgendwann das Ende des Urlaubs. Wir haben diesen letzten Tag damit verbracht, in der Ferienwohnung Gesellschaftsspiele zu spielen. Am frühen Abend sind wir dann nochmal nach Husum gefahren, abends ging es dann ans Koffer packen.

01. September 2012

Nach dem das Auto endlich geladen war und die Ferienwohnung einigermaßen ordentlich aussah, begann die weite Heimreise nach Oberbayern.

Berlinreise

Der erste Teil unseres Sommerurlaubs 2012 führte uns für einen Kurzaufenthalt nach Berlin. Wir sind am 16. August um 2:00 Uhr nachts in Richtung Berlin losgefahren. Die Kinder waren so aufgeregt, dass sie erst einmal nicht wieder einschlafen wollten. Das lief schon einmal nicht so ganz nach Plan. Aber dann gegen 5:00 Uhr haben sie es doch geschafft. Die Fahrt war recht angenehm, da natürlich um diese Uhrzeit nicht so viel Verkehr auf den Autobahnen ist. Erst als wir fast am Ziel waren, gerieten wir in einen Stau. Es war etwa 8:00 Uhr, Berufsverkehr in der Hauptstadt, da ging es ganz schön zäh voran. Auf jeden Fall waren wir um etwa 09:00 Uhr im Hotel. Nachdem das Auto untergebracht war konnte unsere Entdeckertour losgehen.

Berlinreise – 16. August 2012

Heute sind wir gleich mal durch Berlin gezogen.

Berlinreise - Der Reichstag in Berlin

Der Reichstag in Berlin

Vom Hotel aus war man recht schnell am Checkpoint Charlie, dann weiter zum Berliner Dom und von dort aus haben wir eine Stadtrundfahrt auf der Spree gemacht. Das war sehr interessant und ich kann es nur empfehlen. Im Ampelmännchen-Restaurant haben wir dann gegessen, bevor unser Fußmarsch weiterging. Am Abend um 19 Uhr waren wir am Reichstag zur Kuppelbesichtigung angemeldet, leider hat es da etwas geregnet. Auch diesen Besuch kann ich nur empfehlen, denn es war wirklich sehr interessant. Man bekommt über ein Headset allerlei Informationen zum Gebäude, zur Politik und zu den umliegenden Gebäuden. Für Kinder gibt es eigene Headsets, meine Jungs waren begeistert. Abends waren wir sehr müde und sind schnell eingeschlafen.

Berlinreise – 17. August 2012

Heute haben wir uns ein Tagesticket für S- und U-Bahn gekauft, denn wir wollten nicht wieder so viel laufen. Wir waren am Brandenburger Tor, am Schloss Bellevue und bei der Siegessäule. Gegessen haben wir in einem schönen Restaurant am Sony Center. Wir haben an diesen beiden Tagen sehr viel gesehen und ich bin ganz stolz auf meine Kinder, die tapfer mitgemacht haben.

Berlinreise – 18.August 2012

Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen gepackt und uns auf den Weg nach Husum gemacht. Es war sehr heiß an diesem Tag, deshalb war die Fahrt auch sehr anstrengend. Nachdem wir an der Ferienwohnung angekommen waren und das Auto ausgeladen war, mussten wir erst einmal Einkaufen fahren, da wir keine Lebensmittel durch ganz Deutschland fahren wollten.

Berlinreise - Das Brandenburger Tor in Berlin

Das Brandenburger Tor in Berlin

Westküstenpark St. Peter-Ording

In unserem Nordsee-Urlaub haben wir auch den Westküstenpark St. Peter-Ording besucht. Über die B202 kommt man von Tönning oder von der L33 von Heide/Eidersperrwerk nach St. Peter-Ording. Der Park ist gut ausgeschildert, man kann ihn eigentlich nicht verfehlen. Beim Park gibt es 200 kostenlose PKW- und 6 Busparkplätze. Auch eine Bushaltestelle gibt es beim Park.

An der Kasse bekamen wir einen Flyer vom Park, auf dem auch ein Plan des Westküstenpark zu finden war. Auf diesem Plan ist der Rundweg abgebildet. Aber auch ohne Plan findet man sich sehr gut zurecht, zumal der Park nicht sehr groß ist.
Wir haben den vorgeschlagenen Rundweg nicht ganz gemacht, sondern ihn gegen Ende abgekürzt, warum werdet ihr später noch erfahren.

Nach dem Kassenhaus kommt man auf einen kleinen Platz, über eine Brücke gelangt man auf den Spielplatz. Gleich rechts bei der Brücke befinden sich die Pelikane. Nach der Brücke gibt es einen kleinen Spielplatz. Wir konnten unsere Kinder überreden, zuerst einmal den Rundgang zu machen und so ging es nach links vorbei an de Kormoranen in Richtung Robbarium. Dort haben wir einige Zeit diese Wassertiere beim Schwimmen beobachtet. Eine Wärterin kam dann und hat den Nachwuchs der Roben gefüttert, was sehr interessant war. Die Jungtiere hatten ihren Platz abgesondert von den Großen. Die erwachsenen Tiere hätten wohl auch gerne was von dem Fisch abgehabt und haben das durch Flossenklatschen deutlich gemacht.

Direkt neben den Robben gibt es ein Gehege mit Basstölpeln. Das sind sehr schöne große Tiere. Normalerweise geht der Rundgang durch deren Gehege, aber da bei unserem Besuch gerade Brutzeit war, war das Gehege selbstverständlich gesperrt und man durfte außen herum laufen.
Vorbei an der Haustierweide geht dann der Rundweg durch das Großvoliere für Schwarzstörche und weiße Löffler an einem See entlang auf dem jede Menge Wasservögel zu sehen waren. Mitten im Wald gibt es eine Schleiereulenvoliere. Man gelangt dann auf das Freigehege der Alpakas, Maras und Nandus. Und hier ist Freigehege wirklich wörtlich zu nehmen, denn es gab keinen Zaun, der Weg geht mitten durch das Gehege hindurch.
Weiter ging es zu den Großvolieren für Milane, Geier und Weißnackenkraniche sowie dem Voliere für Nachreiher. Dann gelangt man zum Restaurant. Da die Kinder Hunger und auch Durst hatten, beschlossen wir eine kurze Rast einzulegen. Ein Fehler, wie sich gleich herausstellen würde. Da es doch recht frisch war, haben wir uns drinnen an einen Freien Tisch gesetzt. Die Kinder haben ein Stück Kuchen bestellt, mein Mann und ich hatten beschlossen eine warme Kleinigkeit zu essen. Der Kuchen für die Kinder kam sofort, auf die Getränke mussten wird ziemlich warten. Als die Kinder dann mit ihrem Kuchen fertig waren war von uns

erem Essen noch nichts zu sehen. Da nun die Fütterung für die Schildkröten gewesen wäre haben wir den Kindern erlaubt, sich diese anzuschauen. Das Gehege war genau gegenüber, wir hatten sie also schön im Blick. Nach dieser Fütterung haben wir immer noch auf unser Essen gewartet. Irgendwie schien überhaupt ein ziemlicher Personalmangel zu herrschen. Nach etwa 45 Minuten kam dann endlich unser Essen. Übrigens waren wir nicht die einzigen die so lange warten mussten, auch die Gäste an unserem Nachbartisch haben irgendwann einmal nachgefragt, ob sie vergessen wurden. Als wird dann zahlen wollten mussten wir auch noch warten, bis endlich jemand Zeit hatte, unser Geld zu nehmen. Sollten wir hier jemals wieder hingehen werden wir unser Essen selbst mitbringen.

Weiter ging es mit unserem Rundgang durch den Westküstenpark. Zunächst einmal habe wir uns das Terrarium angesehen, dort gibt es einige giftige Schlagen und auch Riesenschildkröten und bunte Vögel. Also haben wir uns noch die restlichen Tiere: Esel, Ziege, Eulen, das Streichelgehege und die Greifvogelvoliere angesehen. Die Kinder wollten dann noch kurz auf den Spielplatz. Zum Schluss haben wir uns noch die Fütterung der Seehunde angesehen und das war wirklich toll. Die Wärterin hat über ein Headset sehr viel über die Tiere und ihre Lebensweise erzählt, sie hat das wirklich toll gemacht, und die Fütterung war wirklich ein Highlight des ganzen Tages.
Nach der Fütterung haben wir den Park dann verlassen. Der Ausgang befindet sich neben dem Eingang, man muss aber zuerst durch den kleinen Souvenirshop gehen. Die Kinder haben dann noch ein Eis bekommen, die Kassiererin war sehr freundlich und nett zu den Kindern.

Affenberg Salem

Ende Mai 2012 haben wir einen Ausflug an den Affenberg Salem gemacht. Der Affenberg liegt nahe am Bodensee. Wir sind mit dem Auto gefahren, ins Navigationsgerät muss man als Ziel 88682 Salem, Mendlishausen eingeben, dann wird man wunderbar bis zum Park geleitet. Auch ohne Navigationsgerät findet man den Affenberg recht gut, er ist schon frühzeitig auf den Schilden angeschrieben.
Es gibt jede Menge kostenlose Parkplätze direkt beim Eingang des Affenbergs. Wir waren ja in den Pfingstferien, es war sehr viel los, aber es war trotzdem kein Problem einen Parkplatz zu finden.

Affenberg Salem - Storch

Storch am Affenberg Salem

Affenberg Salem – Rundweg

Es gibt einen Hauptweg durch den Affenberg. Am Eingang angekommen geht es rechts am Weiher vorbei. Wir haben hier auch gleich die Fische gefüttert weil wir auf die Storchenfütterung um 11 Uhr warten wollten. Diese findet gleich am Eingang statt. Eine Mitarbeiterin des Affenbergs hat das Futter für die Vögel verteilt und dann über die Tiere erzählt. Reiseroute, Lebensweise, Gewohnheiten wurden erklärt. Am Ende konnte man auch noch Fragen stellen, welche sehr freundlich beantwortet wurden.
Dann ging es weiter zu den Affen.

Das Gehege der Berberaffen ist natürlich rundum eingezäunt. Hier erst werden die Eintrittskarten entwertet. Am Eingang muss man kurz warten, ein Mitarbeiter des Affenbergs gibt hier über ein Mikrofon Informationen darüber, wie man sich im Affenbereich verhalten muss.
Nach etwa 100m kommt man an den Punkt, an dem das Futter – Popcorn – verteilt wird. Jeder Besucher darf in einen Korb hineingreifen und eine Hand voll Futter herausnehmen. Wir haben unsere Hand voll Popcorn herausgenommen und los ging es – denn hier saßen bereits die ersten Affen auf den Balken. Der Weg geht den Berg hinauf und ist aber ausreichend breit, man kommt gut durch, trotz der vielen Menschen. Man sollte vielleicht lieber nicht in den Ferien den Park besuchen, aber wir haben uns einfach nicht beirren lassen. Oben am Berg angekommen gelangt man auf eine Lichtung. Hier gibt es Baumstämme, auf die man sich setzen kann um auszuruhen oder die Tiere zu beobachten. Außerdem ist hier die erste Fütterungsstelle.
Natürlich haben wir die Fütterung der Berberaffen angeschaut. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und die Fütterung wurde durch interessante Erläuterungen zu den Tieren und deren Lebensweisen ergänzt. Nach der Fütterung ist der Mitarbeiter noch stehen geblieben und hat auf Fragen der Besucher geantwortet. Im ganzen Park waren auch Mitarbeiter unterwegs und haben darauf geachtet, dass beim Füttern der Sicherheitsabstand eingehalten wurde und dass alles richtig abläuft. Auch diese Mitarbeiter waren sehr freundlich.
Nach der ersten Fütterungsstation geht es wieder in den Wald. Man

Berberaffe

kann übrigens auch im Wald die Tiere beobachten, die in den Ästen spielen und springen oder sich einfach lausen. Das ist übrigens nicht dazu da um wirklich Läuse zu entfernen, denn die Affen haben keine Läuse. Nein, dieses Lausen ist eine Freundschaftserklärung oder eher ein Liebesdienst. Die Affen leben in Gruppen und kümmern sich um die Gruppenmitglieder wie eine Familie.
Nach einem kurzen Wegstück gelangt man zur nächsten Fütterungsstelle. Diese ist wieder auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald. Auch hier wird das Futter schön verteilt in alle Richtungen geworfen. Die Affen müssen es sich dann selber holen. Man kann dabei auch beobachten, dass gewisse Dinge beliebter sind als andere.
Nun geht es noch ein kleines Wegstück den Wald hinunter und schon ist man wieder am Beginn des Rundweges angekommen. Hier kann man nun entscheiden, ob man den Affenberg verlassen möchte oder ob man eine zweite Runde drehen möchte.
Außerhalb des umzäunten Gebietes gibt es dann einige Tafeln mit weiteren Informationen zu den Tieren. Dann geht es weiter hinunter zurück zum Weiher. Über einen Steg kann man auch direkt über den Weiher gehen und nochmal die Fische und Enten beobachten. Hier haben wir auch einige blau leuchtende Libellen gesehen. Nach dem Weiher gelangt man in das Gebiet des Damwilds. In diesem gibt es auch einen Froschteich.
Und schon sind wir am Ende unseres Rundweges am Affenberg Salem angekommen. Wir sind dann noch durch den Souvenirshop gelaufen. Hier kann man allerlei Dinge kaufen – von Stoffaffen über Stoffstorche zu Schlüsselanhängern – die üblichen Verdächtigen eben.
Der Affenberg ist ein sehr schönes Ausflugsziel und gerade für Kinder sehr interessant!

Insel Mainau Juni 2012

Dieser Beitrag erzählt von unserem Ausflug auf die Insel Mainau am 03. Juni 2012. Wie der Name schon sagt, ist die Mainau eine Insel. Wir sind von Konstanz aus mit dem Bus zur Maina gefahren, die Haltestelle ist direkt beim Eingang.
Die Insel Mainau ist ganzjährig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Auf der Homepage ist ein Link über den man die jeweiligen Zeiten herausfinden kann. Ich finde das ganz schön interessant, denn die Öffnungszeiten können grad im Sommer ganz schön lang sein. Heute zum Beispiel (03.Juni 2012) wäre die Insel von 5:16 Uhr bis 21:08 geöffnet.
Am Ausstieg geht man direkt auf die Kassenhäuschen zu. Das Ticket wurde dann von einem freundlichen und netten Herrn entwertet. Dann muss man erst einmal ein ganzes Stück über den See laufen – es gibt hier eine breite Brücke, diese ist nur für Fußgänger gedacht. Hier kann man schon die ersten Enten beobachten und die Sicht über den See genießen.
Am Beginn der Insel wird man von einer großen bepflanzten Blume begrüßt. Der Weg teilt sich, wir sind links entlang gegangen und über die Metasequoia-Allee in Richtung Schloss marschiert.

Über die Redaktionsgärten der Zeitschrift „Mein schöner Garten“ sind wir dann in Richtung Schmetterlingshaus weitergegangen. Nachdem wir uns noch die barrierefreien Modellgärten angeschaut hatten, haben wir uns an der Schlage vor dem Eingang zum Schmetterlingshaus angestellt. Lange mussten wir aber nicht warten, bis wir dieses betreten konnten. Hier ist wirklich allerlei geboten: Schmetterlinge in allen Größen und Farben, natürlich kann man auch die dazugehörigen Raupen sehen, wenn man denn danach sucht. Auf Schildern werden verschiedene Arten dargestellt und erklärt. Außerdem gibt es noch diverse Pflanzen, Vögel und im Teich Schildkröten. Allerdings ist es mit 90% Luftfeuchtigkeit nicht gerade angenehm da drin.

Beim Schloss angekommen gab es erst einmal ein Eis für die Kinder bevor wir die vielen Zitrusfrucht-Bäumchen bestaunt und uns im Palmenhaus umgeschaut haben. Vom Schloss aus sieht man auch wieder über den Bodensee. Von hier aus geht es dann über eine Treppe in den Rosengarten. Leider haben die meisten noch nicht geblüht, ich hatte gehofft, diese Pracht sehen zu können. Hinter dem Schloss befindet sich übrigens die Schiff-Anlegestelle, wer also mit dem Schiff auf die Insel kommt, beginnt hier seine Rundtour.

Wir sind dann weiter über die Mediterranen Terrassen und den Weinberg hinunter zu der Promenade der Wildrosen gelaufen. Von hier ging es weiter durch den Staudengarten zum zur Italienischen Wassertreppe und zum Rhododendronweg. Man geht durch diese wunderschönen Rhododendrons hindurch und kommt sich vor wie im Blütenmeer. Mannshoch wachsen die Pflanzen in verschiedenen Farbtönen.

Nun ging es auf dem Rückweg am See entlang zum Teich und zu dem tollen Abenteuerspielplatz wo die Kinder noch etwas spielen durften.

Ich habe den Tag auf der Insel Mainau sehr genossen. Es gibt so viele herrliche Blumen zu bestaunen. Die Beete sind wunderschön angelegt. Wie schon gesagt, war sehr viel los an diesem Tag, man konnte hinterher in der Zeitung von Rekordbesucherzahlen lesen. Aber man darf sich da einfach nicht stören lassen und muss sich die Zeit nehmen um alles anschauen zu können.

Wie auch immer, ansonsten hat uns der Tag sehr gut gefallen. Ich würde gerne wieder einmal hierher kommen, um die Rosenblüte dann doch noch zu sehen. Sollten wir das irgendwann einmal schaffen, werden wir für die Kinder Ersatzkleidung einpacken, damit sie den tollen Spielplatz richtig ausgiebig nutzen können.