Lindau-Wochenende

Wir haben im Mai ein Wochenende im Hotel Reutemann in Lindau verbracht und waren sehr zufrieden. Das Wetter hat zwar nicht so ganz mitgespielt, es war kalt und nass. Lindau ist eine schöne Stadt – zumindest die Insel. Einen Besuch können wir nur empfehlen – unser Lindauwochenende war sehr schön.

Lindau-Wochenende

Der Lindauer Hafen mit Leuchtturm, Löwe und Ausflugsschiff

Affenberg Salem

Ende Mai 2012 haben wir einen Ausflug an den Affenberg Salem gemacht. Der Affenberg liegt nahe am Bodensee. Wir sind mit dem Auto gefahren, ins Navigationsgerät muss man als Ziel 88682 Salem, Mendlishausen eingeben, dann wird man wunderbar bis zum Park geleitet. Auch ohne Navigationsgerät findet man den Affenberg recht gut, er ist schon frühzeitig auf den Schilden angeschrieben.
Es gibt jede Menge kostenlose Parkplätze direkt beim Eingang des Affenbergs. Wir waren ja in den Pfingstferien, es war sehr viel los, aber es war trotzdem kein Problem einen Parkplatz zu finden.

Affenberg Salem - Storch

Storch am Affenberg Salem

Affenberg Salem – Rundweg

Es gibt einen Hauptweg durch den Affenberg. Am Eingang angekommen geht es rechts am Weiher vorbei. Wir haben hier auch gleich die Fische gefüttert weil wir auf die Storchenfütterung um 11 Uhr warten wollten. Diese findet gleich am Eingang statt. Eine Mitarbeiterin des Affenbergs hat das Futter für die Vögel verteilt und dann über die Tiere erzählt. Reiseroute, Lebensweise, Gewohnheiten wurden erklärt. Am Ende konnte man auch noch Fragen stellen, welche sehr freundlich beantwortet wurden.
Dann ging es weiter zu den Affen.

Das Gehege der Berberaffen ist natürlich rundum eingezäunt. Hier erst werden die Eintrittskarten entwertet. Am Eingang muss man kurz warten, ein Mitarbeiter des Affenbergs gibt hier über ein Mikrofon Informationen darüber, wie man sich im Affenbereich verhalten muss.
Nach etwa 100m kommt man an den Punkt, an dem das Futter – Popcorn – verteilt wird. Jeder Besucher darf in einen Korb hineingreifen und eine Hand voll Futter herausnehmen. Wir haben unsere Hand voll Popcorn herausgenommen und los ging es – denn hier saßen bereits die ersten Affen auf den Balken. Der Weg geht den Berg hinauf und ist aber ausreichend breit, man kommt gut durch, trotz der vielen Menschen. Man sollte vielleicht lieber nicht in den Ferien den Park besuchen, aber wir haben uns einfach nicht beirren lassen. Oben am Berg angekommen gelangt man auf eine Lichtung. Hier gibt es Baumstämme, auf die man sich setzen kann um auszuruhen oder die Tiere zu beobachten. Außerdem ist hier die erste Fütterungsstelle.
Natürlich haben wir die Fütterung der Berberaffen angeschaut. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und die Fütterung wurde durch interessante Erläuterungen zu den Tieren und deren Lebensweisen ergänzt. Nach der Fütterung ist der Mitarbeiter noch stehen geblieben und hat auf Fragen der Besucher geantwortet. Im ganzen Park waren auch Mitarbeiter unterwegs und haben darauf geachtet, dass beim Füttern der Sicherheitsabstand eingehalten wurde und dass alles richtig abläuft. Auch diese Mitarbeiter waren sehr freundlich.
Nach der ersten Fütterungsstation geht es wieder in den Wald. Man

Berberaffe

kann übrigens auch im Wald die Tiere beobachten, die in den Ästen spielen und springen oder sich einfach lausen. Das ist übrigens nicht dazu da um wirklich Läuse zu entfernen, denn die Affen haben keine Läuse. Nein, dieses Lausen ist eine Freundschaftserklärung oder eher ein Liebesdienst. Die Affen leben in Gruppen und kümmern sich um die Gruppenmitglieder wie eine Familie.
Nach einem kurzen Wegstück gelangt man zur nächsten Fütterungsstelle. Diese ist wieder auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald. Auch hier wird das Futter schön verteilt in alle Richtungen geworfen. Die Affen müssen es sich dann selber holen. Man kann dabei auch beobachten, dass gewisse Dinge beliebter sind als andere.
Nun geht es noch ein kleines Wegstück den Wald hinunter und schon ist man wieder am Beginn des Rundweges angekommen. Hier kann man nun entscheiden, ob man den Affenberg verlassen möchte oder ob man eine zweite Runde drehen möchte.
Außerhalb des umzäunten Gebietes gibt es dann einige Tafeln mit weiteren Informationen zu den Tieren. Dann geht es weiter hinunter zurück zum Weiher. Über einen Steg kann man auch direkt über den Weiher gehen und nochmal die Fische und Enten beobachten. Hier haben wir auch einige blau leuchtende Libellen gesehen. Nach dem Weiher gelangt man in das Gebiet des Damwilds. In diesem gibt es auch einen Froschteich.
Und schon sind wir am Ende unseres Rundweges am Affenberg Salem angekommen. Wir sind dann noch durch den Souvenirshop gelaufen. Hier kann man allerlei Dinge kaufen – von Stoffaffen über Stoffstorche zu Schlüsselanhängern – die üblichen Verdächtigen eben.
Der Affenberg ist ein sehr schönes Ausflugsziel und gerade für Kinder sehr interessant!

Insel Mainau Juni 2012

Dieser Beitrag erzählt von unserem Ausflug auf die Insel Mainau am 03. Juni 2012. Wie der Name schon sagt, ist die Mainau eine Insel. Wir sind von Konstanz aus mit dem Bus zur Maina gefahren, die Haltestelle ist direkt beim Eingang.
Die Insel Mainau ist ganzjährig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Auf der Homepage ist ein Link über den man die jeweiligen Zeiten herausfinden kann. Ich finde das ganz schön interessant, denn die Öffnungszeiten können grad im Sommer ganz schön lang sein. Heute zum Beispiel (03.Juni 2012) wäre die Insel von 5:16 Uhr bis 21:08 geöffnet.
Am Ausstieg geht man direkt auf die Kassenhäuschen zu. Das Ticket wurde dann von einem freundlichen und netten Herrn entwertet. Dann muss man erst einmal ein ganzes Stück über den See laufen – es gibt hier eine breite Brücke, diese ist nur für Fußgänger gedacht. Hier kann man schon die ersten Enten beobachten und die Sicht über den See genießen.
Am Beginn der Insel wird man von einer großen bepflanzten Blume begrüßt. Der Weg teilt sich, wir sind links entlang gegangen und über die Metasequoia-Allee in Richtung Schloss marschiert.

Über die Redaktionsgärten der Zeitschrift „Mein schöner Garten“ sind wir dann in Richtung Schmetterlingshaus weitergegangen. Nachdem wir uns noch die barrierefreien Modellgärten angeschaut hatten, haben wir uns an der Schlage vor dem Eingang zum Schmetterlingshaus angestellt. Lange mussten wir aber nicht warten, bis wir dieses betreten konnten. Hier ist wirklich allerlei geboten: Schmetterlinge in allen Größen und Farben, natürlich kann man auch die dazugehörigen Raupen sehen, wenn man denn danach sucht. Auf Schildern werden verschiedene Arten dargestellt und erklärt. Außerdem gibt es noch diverse Pflanzen, Vögel und im Teich Schildkröten. Allerdings ist es mit 90% Luftfeuchtigkeit nicht gerade angenehm da drin.

Beim Schloss angekommen gab es erst einmal ein Eis für die Kinder bevor wir die vielen Zitrusfrucht-Bäumchen bestaunt und uns im Palmenhaus umgeschaut haben. Vom Schloss aus sieht man auch wieder über den Bodensee. Von hier aus geht es dann über eine Treppe in den Rosengarten. Leider haben die meisten noch nicht geblüht, ich hatte gehofft, diese Pracht sehen zu können. Hinter dem Schloss befindet sich übrigens die Schiff-Anlegestelle, wer also mit dem Schiff auf die Insel kommt, beginnt hier seine Rundtour.

Wir sind dann weiter über die Mediterranen Terrassen und den Weinberg hinunter zu der Promenade der Wildrosen gelaufen. Von hier ging es weiter durch den Staudengarten zum zur Italienischen Wassertreppe und zum Rhododendronweg. Man geht durch diese wunderschönen Rhododendrons hindurch und kommt sich vor wie im Blütenmeer. Mannshoch wachsen die Pflanzen in verschiedenen Farbtönen.

Nun ging es auf dem Rückweg am See entlang zum Teich und zu dem tollen Abenteuerspielplatz wo die Kinder noch etwas spielen durften.

Ich habe den Tag auf der Insel Mainau sehr genossen. Es gibt so viele herrliche Blumen zu bestaunen. Die Beete sind wunderschön angelegt. Wie schon gesagt, war sehr viel los an diesem Tag, man konnte hinterher in der Zeitung von Rekordbesucherzahlen lesen. Aber man darf sich da einfach nicht stören lassen und muss sich die Zeit nehmen um alles anschauen zu können.

Wie auch immer, ansonsten hat uns der Tag sehr gut gefallen. Ich würde gerne wieder einmal hierher kommen, um die Rosenblüte dann doch noch zu sehen. Sollten wir das irgendwann einmal schaffen, werden wir für die Kinder Ersatzkleidung einpacken, damit sie den tollen Spielplatz richtig ausgiebig nutzen können.