L’Open Tour Paris

Heute möchte ich euch davon berichten, wie wir während unserem Aufenthalt in Paris die Stadt besichtigt haben: L’Open Tour Paris. Jeder kennt die Busse, die Touristen durch die Städte kutschieren. In Paris gibt es auch ein solches Angebot: L’Open Tour. Die Tickets kann man direkt beim Fahrer im Bus kaufen. Man bekommt dann die Kopfhörer und ein Stadtplan, in dem die Fahrtrouten und Uhrzeiten abzulesen sind, ausgehändigt. Außerdem bekommt jeder Fahrgast ein kleines Gutscheinheftchen.

Wir haben das Angebot 2 Tage benutzt – es ist eigentlich ganz schön teuer: 104 Euro haben wir bezahlt.
Es gibt vier verschiedene Routen, die sich teilweise überschneiden. Die Busse fahren 7 Tage die Woche und das das ganze Jahr über.

L’Open Tour Paris – unsere Erfahrung

Eine Freundin hat mir diese Hop on Hop off Busse empfohlen, da sie damit gute Erfahrungen gemacht hat. Unser erster Einstieg war beim Eiffeltum. Wir haben 2-Tagestickets gekauft, zahlen kann man im Bus auch mit (Kredit-)Karte. Wir bekamen dann unsere Kopfhörer, einen Plan sowie vier Gutscheinheftchen.

L'Open Tour Paris

Unterwegs mit dem Bus von L’Open Tour


Natürlich wollten wir oben auf das offene Deck. Dort haben wir auch vier freie Plätze gefunden. Das war im Lauf der zwei Tage natürlich nicht immer so, aber einen Platz hat man eigentlich immer bekommen. Die Kopfhörer kann man dann in die Audiogeräte, die sich an jedem Sitz befinden, einstecken. Die Sprache stellt man über einen Wippschalter einstellen. Die Lautstärke kann man hier ebenfalls einstellen. Wenn gerade keine Erklärung lief, konnte man einen französischen Chancon hören. Das war ganz nett, auf Dauer jedoch etwas nervig.
Wir sind in unseren zwei Tagen sehr viel auf der grünen Linie gefahren, weil da die Busse in kürzeren Abständen fahren. Am ersten Tag sind wir dann noch einen Großteil der gelben Runde gefahren. Hier konnten wir dann schon einen Nachteil entdecken: wir haben am Abend umsonst auf den Bus gewartet – als einfach keiner mehr kommen wollte (obwohl laut Plan noch hätte mindestens einer kommen sollen) mussten wir dann doch auf die Metro umsteigen.
Auch am zweiten Tag hatten wir leider eine negative Erfahrung mit L’Open Tour Paris machen müssen: Wir hatten an einer Haltestelle der orangenen Linie gewartet – und der Bus ist glatt an uns vorbeigefahren. Wir sind dann zur nächsten Haltestelle gelaufen, und sind die blaue Strecke am Stück gefahren. Das war sehr schön. Man kann sitzen, ausruhen, sieht viel von der Stadt und bekommt auch noch viele Erklärungen zu diversen Gebäuden und auch zur Stadtgeschichte.
Die Kopfhörer waren nicht von so guter Qualität, haben aber für den Zweck durchaus ausgereicht. Sie waren von einer Standardgröße und sind den Kindern immer wieder aus den Ohren rausgefallen.

Im Nachhinein gesehen hatten wir durch die Nutzung der Busse von L’Open Tour Paris zwei sehr ereignisreiche Tage. Man sieht über der Erde viel mehr als wenn wir alles mit der Metro gemacht hätten. Außerdem hatten die Kinder einen riesen Spaß. Es ist zwar wie geschrieben nicht ganz günstig, aber ich denke, man kann kaum mehr sehen, als vom Deck eines doppelstöckigen Busses. Ich habe sehr viele Fotos machen können von vielen Gebäuden, die man sonst vielleicht gar nicht gesehen hätte. Außerdem bieten die Routen natürlich die Möglichkeit für längere Pausen, man kann sich hinsetzen und sieht trotzdem was von der schönen Stadt.