Eiffelturm

Unsere diesjährige Städtereise führte uns in die französische Hauptstadt. Und dabei darf natürlich auch ein Besuch des Wahrzeichens nicht fehlen: Vom Eiffelturm.
Der Eiffelturm wurde von 1887 bis 1887 gebaut. Er diente als Aussichtsturm und Eingangsportal für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution. Bis 1930 war der 324m hohe Turm das höchste Bauwerk der Welt.
Seit seiner Eröffnung haben laut der offiziellen Eiffelturm-Webseite 250 Millionen Menschen den Turm besucht. Heute kommen jährlich ca. 7 Millionen Besucher zum Eiffelturm.
Der Turm wurde seit dem Bau 19-mal frisch angestrichen. Für den Anstrich der 250000 m² Oberfläche werden 60 Tonnen Farbe benötigt, außerdem 50km Sicherheitsseile, 2 Hektar Sicherheitsnetze. Solch ein Anstrich kostet etwa 4 Millionen Euro und dauert etwa 18 Monate.
Der Eiffelturm ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgezeichnet zu erreichen. Er ist täglich geöffnet – jedoch je nach Saison zu unterschiedlichen Zeiten.
Wir haben es tatsächlich geschafft, um 8:15 Uhr am Eiffelturm zu stehen. Wir haben uns dann an der Kasse für den Aufzug angestellt. Bei der ersten Etage wurde zwar kurz angehalten, aber da keiner austeigen wollte ging es gleich weiter. Bei der zweiten Station müssen alle aussteigen. Nach kurzer Gehstrecke gelangt man zum Lift zur Spitze. Endlich waren wir ganz oben angekommen. Unser erster Eindruck: Kalt! Es hat gewindet und war etwas unangenehm. Aber der Blick ist einfach nur herrlich.

Blick über Paris

Blick über Paris: Der Triumpfbogen

Oben auf dem Eiffelturm angekommen

Auf der Spitze kann man auf der Plattform komplett um den Turm herumlaufen. Auf der windabgeneigten Seite war es sehr angenehm und schön sonnig. Wir haben den tollen Blick genossen und ein paar Fotos gemacht. Bald sind wir mit der Bahn wieder hinunter gefahren. Eigentlich wären wir gerne noch etwas oben geblieben um die Morgensonne zu genießen, aber es kamen immer mehr Menschen und es war irgendwann einfach nicht mehr angenehm. Wir sind dann auf der zweiten Plattform noch ausgestiegen. Hier kann man auch noch einmal die schöne Stadt von oben bewundern. Es gibt Bänke, wir haben hier unsere Brotzeit gegessen. Auch auf der ersten Plattform sind wir noch einmal ausgestiegen. Als wir genug gesehen hatten sind mit dem Aufzug wieder ganz nach unten gefahren.
Man kann auch zu Fuß bis zur zweiten Etage gehen. Das ist sicher auch nicht schlecht, es ist auch etwas günstiger und man muss nicht ganz so lange anstehen. Das Ticket für die Spitze kann auf der zweiten Etage nachgelöst werden. Da wir nicht sicher waren, ob die Kinder die vielen Treppen schaffen (ohne den Gesamtverkehr aufzuhalten), hatten wir uns für den Aufzug entschieden. Wählt man die Treppen für den Aufstieg, muss man 704 Stufen hochlaufen.
Nachts ist der Eiffelturm herrlich erleuchtet. Zur vollen Stunde glitzert dann der ganze Turm. Ein Foto darf ich allerdings leider nicht zeigen, denn die Bildrechte liegen bei der Beleuchtungsfirma. Es ist sicher auch sehr schön, bei Nacht auf den Eiffelturm zu gehen und die ganze Stadt bei Nacht zu sehen. Das steht dann für den nächsten Besuch auf dem Plan.
Es hat uns auf dem Eiffelturm sehr, sehr gut gefallen. Nicht nur, dass das Bauwerk an sich sehr interessant ist. Es ist auch spannend, wie in dieses Bauwerk ein Aufzug hineingebaut wurde. Oder wie auf den einzelnen Etagen noch Geschäfte, Toiletten und Restaurants integriert wurden. Aber was ganz toll ist, ist einfach der Blick über diese schöne Stadt.
Was uns nicht so gefallen hat, ist, dass gerade auf die Spitze so viele Menschen hinaufdürfen. Es ist dann sehr eng, voll und vor allem für die Kinder, war es nicht mehr schön, denn sie wurden schlicht weggeschoben und haben dann gar nichts gesehen.

Vor dem Eiffelturm

Vor dem Eiffelturm

Eiffelturm

Eiffelturm