Schloss Schönbrunn in Wien

Heute möchte ich von einem sehr schönen Ausflug zum Schloss Schönbrunn in Wien berichten.
Das Schloss und die dazugehörenden Bereiche können in unterschiedlichen Touren besichtigt werden. Wir haben uns für den Classic Pass Plus entschieden, der den Besuch von 5 Attraktionen enthält:
• Schlossbesichtigung: Grand Tour mit Audioguide
• Kronprinzengarten
• Irrgarten & Labyrinth
• Gloriette Aussichtsterrasse
• Apfelstrudelshow

Um all dies sehen zu können muss man schon mit mindestens einem halben Tag rechnen.

Wir sind mit der U-Bahn zum Schloss gefahren. Vom Bahnhof aus geht man über die Straße und dann rechst zum Schloss. Schon hier kann man die Atmosphäre genießen – es ist sehr gepflegt und alles schön angelegt. Man geht an Bildern der Kaiserlichen Familie vorbei zum Haupttor des Schlosses.

Links befindet sich dann ein Gebäude mit den Kassen. Wir waren zum Glück recht früh dran und mussten nicht anstehen. Nachdem wir uns im Vorfeld bereits für ein Ticket – nämlich den Classic Pass Plus – entschieden hatten, war das Ticket schnell gekauft. Noch ein kurzer Toilettenbesuch und schon konnte es losgehen.
Natürlich haben wir uns Audioguides geholt. Zu jedem Raum im Schloss gibt es eine Nummer auf dem Audioguide. Die Texte sind sehr informativ, deutlich gesprochen und nicht zu lang.

Nachdem wir den Rundgang durchs Schloss Schönbrunn beendet hatten sind wir zum Kronprinzengarten gegangen. Dieser war in unserem Pass ja auch eingeschlossen. Es ist ein kleiner angelegter Garten, um den man unter einem Laubengang herumlaufen kann. Am Ende gibt es dann eine kleine Empore, über die man den Garten von oben sehen kann.

Das Labyrinth im Schlosspark von Schönbrunn

Das Labyrinth im Schlosspark von Schönbrunn

Als nächstes führte unser Weg durch den Park zum Irrgarten. Mit Hilfe des Parkplans sowie der guten Beschilderung im Park ist er schnell gefunden. Der Irrgarten führt zu einem Hochstand. Diesen zu erreichen ist aber wirklich nicht so einfach. Wir hatten eine Menge Spaß. Von dem Hochstand aus kann man den gesamten Irrgarten gut überblicken und den anderen beim herumirren zuschauen. Es gibt dann noch das zwei Labyrinths in denen verschiedene Spielgeräte zu finden sind. Dieser Teil unserer Schlossbesichtigung war für uns und die Kinder sehr lustig und hat viel Spaß gemacht.

Nun ging es weiter zur Gloriette. Die Gloriette ist Blickfang und Aussichtspunkt zugleich. Sie zu erreichen ist gar nicht so einfach – denn es geht einen kleinen Berg hinauf. Man kann hier den direkten – steileren – Weg wählen. Oder aber einen gemächlich serpentinenartig angelegten Weg gehen. Die Gloriette kann dann auch bestiegen werden. Natürlich haben wir das auch gemacht und den herrlichen Blick zum Schloss und über die schöne Stadt Wien genossen.
Als letztes stand noch der Besuch der Apfelstrudelbäckerei auf unserem Programm. Diese Befindet sich in einem Nebengebäude des Schlosses – im Keller des Cafés Residenz. Die Show findet stündlich statt. Man bekommt hier auch ein kleines Stück Apfelstrudel zum probieren – sehr lecker war das. Die Show an sich war sehr nett, auf Deutsch und Englisch.

Damit war unser Programm schon zu Ende. Natürlich hätte man noch viel mehr anschauen können. Tiergarten, Wagenburg, Kindermuseum, den Schlosspark. Wir haben allerdings beschlossen, dass es für einen Tag genug Informationen und Eindrücke waren. Außerdem gibt es so schon einen Grund, irgendwann wieder einmal nach Wien zu kommen und dem Schloss Schönbrunn einen weiteren Besuch abzusatten.

Blick über den Kronprinzengarten zum Schloss

Blick über den Kronprinzengarten zum Schloss

Hotel Meininger Wien Downtown Franz

Ganz kurz entschlossen sind wir über Ostern nach Wien gefahren. Gewohnt haben wir im Hotel Meininger Wien Downtown Franz.
MEININGER Hotel Wien Downtown Franz
Rembrandtstraße 21,
1020 Wien
Österreich
Telefon: +43 (0) 720 8820 65

Internet: Hotel Meininger Wien
Das Hotel liegt etwa 8 Geh-Minuten von der nächsten U-Bahn Station entfernt.

Unser Zimmer

Unser Zimmer lag im 1. Stock des Hotels. Das Zimmer war ziemlich klein. Es gab keinen Kleiderschrank sondern nur ein offenes Regal Für die Kinder gab es ein Stockbett. Hier die erste Überraschung: Das obere Bett war nicht gemacht, Bettbezug und Leintuch lagen auf der Matratze. Wir haben dann festgestellt, dass das obere Bett auch beim täglichen Zimmermachen nicht gemacht wurde. Auf Nachfrage hieß es, das sei Meininger-Standard und würde aus Hygienegründen nicht gemacht.

Frühstück im Hotel Meininger Wien Downtown Franz

Frühstück gab es von 6.30 bis 10.30 Uhr. Ich fand das Frühstück war völlig ausreichend, vor allem, wenn man den Preis dafür in Relation setzt. Es war von allem genug da und es wurde auch immer wieder nachgefüllt.

Der Frühstücksbereich befindet sich direkt hinter der Rezeption. Es geht hier recht laut zu, weil auch viele Familien mit Kindern im Hotel sind. Uns hat das nicht weiter gestört, weil wir ja selber zwei Kinder haben, so mussten wir uns hier nicht Sorgen machen, dass die beide zu laut sein könnten.

Nach dem Frühstück muss man sein Geschirr selbst abräumen – dafür gab es einen Wagen, auf den alles gestellt wurde. Alles in allem war es ok, aber nix besonderes.

Sonstiges

An der Rezeption des Hotel Meininger Wien Downtown Franz gibt es noch eine kleine Bar, die wir jedoch nicht benutzt haben.
Die Gäste im Hotel waren Familien mit Kindern oder jüngere Leute aller Nationalitäten. Wir konnten im Frühstücksraum viele verschiedene Sprachen hören.
Wir haben uns die vier Nächte ganz wohl gefühlt und können es nur empfehlen. Das Preis-Leistungsverhältnis war top!

Ferienwohnung Hotel Garni Ehrenreich in Sölden

Bei unserem ersten Familien-Skiurlaub hatten wir eine Ferienwohnung Hotel Garni Ehrenreich in Sölden gebucht. Die Kontaktdaten des Hotel Garni lauten:

Hotel Garni Ehrenreich ****
Maria Falkner
Dorfstraße 43
6450 Sölden
Österreich

E-Mail: info@ehrenreich-soelden.at
Internet: www.ehrenreich-soelden.at

Die Lage der Ferienwohnung ist hervorragend: direkt neben der Talstation der Gigijochbahn, mitten in Sölden. Das ist für uns natürlich unglaublich praktisch.

Das Hotel Garni Ehrenreich bietet Doppelzimmer und Einzelzimmer mit Frühstück an. Außerdem gibt es vier Ferienwohnungen. Unsere Ferienwohnung lag im 2. Stock des Hotels. Glücklicherweise gibt es auch einen Aufzug, so dass das Gepäck tragen ganz angenehm verläuft. Die Wohnung hat zwei Schlafzimmer. Jedes Schlafzimmer hat ein eigenes Bad und einen Balkon.

Beim Betreten der Wohnung gelangt man in einen kleinen Flur. Hier gibt es eine Garderobe, einen Spiegel und das Telefon. In jedem der beiden Schlafzimmer gab es das Bett mit Nachtschränkchen. Außerdem einen Schrank, einen Tisch mit zwei Hockern, eine Ablage für Koffer, darüber Garderobenhaken. Der Boden ist in der ganzen Wohnung (außer Küche und Bad) mit einem roten Teppichboden belegt. Natürlich gibt es auch einen Fernseher: Ein Flat-TV, angebracht an der Wand gegenüber des Bettes.

In den Bädern gab es die üblichen Dinge: Toilette, Dusche, Waschbecken, Spiegel, Föhn und Handtücher.

Ehrenreich Sölden - Blick auf die Talabfahrt

Ehrenreich Sölden – Blick auf die Talabfahrt

Die Küche war zweckmäßig eingerichtet. Es gab eine Bank, ein Tisch und zwei Stühle – also ausreichend Platz für vier Personen. Geschirr war auch genug vorhanden. Schön fanden wir, dass es eine Spülmaschine gab. Außerdem gab es eine Mikrowelle, eine Kaffeemaschine, einen Herd und natürlich den Kühlschrank. Das einzige, was mir gefehlt hat, war ein Wasserkocher.

Vom Fenster aus hatten wir Blick auf die Berge und die Nachbarhäuser. Ein Stück von der Talabfahrt war auch zu sehen. Jedes Schlafzimmer hatte einen eigenen Balkon, getrennt durch einen Sichtschutz. Auf jedem Balkon gab es einen kleinen Tisch und zwei Stühle.

Insgesamt muss ich sagen, dass wir sehr zufrieden waren mit der Wohnung.  Es gab alles was man braucht, sie sind sehr schön groß und sehr sauber. Die Betten bequem, wir haben alle gut geschlafen.

Was uns sehr gefallen hat und was wir täglich genutzt haben war die Möglichkeit, für das Frühstück Semmeln zu bestellen. Manuel ist dann jeden Morgen runter spaziert und kam mit einem Körbchen voller Semmeln zurück.
Hotel Garni Ehrenreich Sölden
Im Keller gibt es einen Raum für die Skischuhe und einen für die Ski. Die Skischuhe werden an eine Halterung an der Wand gehängt. Es ist etwas eng, wenn mehrere Gäste zur gleichen Zeit aufbrechen möchten, aber da wir meist sehr früh unterwegs waren und spät wieder zurückkamen hatten wir selten Platzprobleme.

Ach ja, irgendwann geht auch die schönste Zeit vorbei.  Die Rechnung musste am Vorabend der Abreise bezahlt werden. Am Samstag hieß es dann Koffer packen. Die Abreise soll bis 10 Uhr erfolgen und das haben wir auch gut geschafft.

Die Lage ist für uns natürlich toll gewesen. Direkt neben der Bahn und in direkter Nachbarschaft zu zwei Restaurant / Après-Ski Kneipen bieten auch gute Möglichkeiten, wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Alles in allem war es ein gelungener Urlaub in einer schönen Ferienwohnung!

Hotel Schwaiger Hof

Wir hatten beschlossen, mit unseren Kindern einen schönen Adventswochenend-Ausflug zu unternehmen. Nach kurzem Überlegen haben wir uns für den Christkindlesmarkt in Nürnberg entschieden. Unser Hotel heißt Schwaiger Hof und liegt etwa außerhalb von Nürnberg, in dem kleinen Städtchen Schwaig.

Avenon Hotel

Schwaiger Hof
Röthenbacher Straße 1b
90571 Schwaig b. Nürnberg

E-Mail: sh@avenon.de
Internet: http://www.hotel-schwaigerhof.de/

Das Hotel Schwaiger Hof liegt nicht weit von der nächsten S-Bahnstation entfernt – man muss lediglich über die Straße gehen und dann die Treppe hinauf zum Bahnsteig. Die Gehzeit beträgt je nach Ampelphase keine 5 Minuten.

Parken

Parkplätze gibt es hinter dem Hotel. Allerdings haben wir zuerst die Einfahrt zu den Parkplätzen nicht gefunden, da diese nicht von der Röthenbacher Straße aus sondern von der Seitenstraße zu befahren sind.

Unser Zimmer

Unser Zimmer lag im 1. Stock des Hotels. Von der Rezeption geht es durch eine Tür ins Treppenhaus. Dort befindet sich auch ein Aufzug. Wir waren mit dem Zimmer sehr zufrieden. Das Zimmer wurde ordentlich saubergemacht, am Bad kann ich auch nix meckern. Die Größe ist in Ordnung, zumal man ja eigentlich nur zum Schlafen im Hotel ist. Die Betten waren sehr bequem.

Frühstück

Frühstücksraum

Frühstücksraum

Das Frühstücksbuffet war  unglaublich toll! Es gab alles, was man sich wünschen konnte: Säfte, Müsli, Milch, Joghurt, verschiedene Semmeln, verschiedene Brotsorten und Gebäck. Es gab eine Käseplatte und eine Wurstplatte. Es gab hartgekochte Eier, die halbiert, mit einem hübschen Topping  dekoriert waren. Es gab Tomaten mit Mozzarella, es gab Ananas. Außerdem gab es Rührei und Bratwürstl. Natürlich auch Butter, Frischkäse, Nutella, Marmelade. Fast am Tollsten fand ich allerdings den Obstsalat aus frischem Obst! Kaffee, Kaba und warme Milch wurden an den Tisch gebracht.

Bar

Hotel Schwaiger Hof - die Bar

Hotel Schwaiger Hof – die Bar

Es gibt im Hotel auch eine Bar. Diese befindet sich direkt neben der Rezeption. Am Samstag haben wir beschlossen, der Bar einen Besuch abzustatten. Da sonst keine Gäste an der Bar waren war unser Besuch auch mit den Kindern machbar.

Check out

Wie immer verging die Zeit viel zu schnell. Bezahlt haben wir das Hotel am Morgen der Abreise. Im Hotel werden Kreditkarten akzeptiert.

Fazit

Insgesamt war es ein schöner Hotelaufenthalt in einem Hotel, das man man nur weiterempfehlen kann!

Hotel Schwaiger Hof

Hotel Schwaiger Hof

Chateau de Versailles

Chateau de Versailles

Chateau de Versailles

Heute möchte ich euch von einem sehr aufregenden und ereignisreichen Ausflug berichten, den wir im Rahmen unserer Parisreise im Sommer unternommen haben. Es handelt sich um unsere Reise in die französische Geschichte – nämlich in das wunderschöne Schloss von Versailles.

Im großen Schloss können die Besucher die Großen Appartements des Königs und der Königin, den Spiegelsaal, die Kapelle, die Kriegsgalerie, die Appartements der Hoheiten und die Galerie der Schlossgeschichte sehen.

Wir haben uns dafür entschieden, zusätzlich zum Schloss noch das Grand und das Petit Trianon zu besichtigen. Diese beiden Schlösser befinden sich im Schlosspark von Versailles. Also haben wir den Passeport gekauft – also gleich den Eintritt für alle drei Gebäude. Das kostet pro Erwachsenen 18 Euro.

Audio Guides

Es gibt für Erwachsene und Kinder einen Audio-Guide. Für Kinder ist dieser allerdings erst ab einem Alter von 8 Jahren erhältlich. Der Guide ist im Preis enthalten und es gibt ihn in vielen verschiedenen Sprachen. Wir hatten Glück – auch Dominik bekam einen Audioguide obwohl er noch keine 8 Jahre alt war.

Unser Besuch

Von unserem Hotel aus mit der Metro und der RER nach Versailles gefahren. Das kostet 3,30 Euro pro Erwachsene, Kinder sind etwas günstiger. Es ist alles gut beschildert, man muss nur Richtung Chateau Versailles Rive Gauche fahren.

Wichtig ist, dass man früh morgens dort ist – dann muss man nicht ganz so lange anstehen. Es war nämlich wie erwartet unglaublich viel los. Man muss zuerst für die Eintrittskarten anstehen, danach für die Sicherheitskontrolle am Eingang, und zuletzt noch für die Audio Guides.

Im Chateau de Versailles

Im Erdgeschoss des Schlosses wird in mehreren Räumen der Bau des Schlosses vom kleinen Jagdschloss bis zum heutigen Zustand erklärt. Es gibt Modellbauten und Filme zum Bau des Schlosses.

Im 1. Stock befinden sich dann die Prunkräume des Schlosses. Jeder Raum hat eine Nummer, diese Nummer gibt man im Audio Guide ein und schon hört man Erklärungen zu dem Raum. Man kann einen Beitrag auch mehrere Male anhören. Wir haben uns so viel Zeit wie möglich gelassen, vor allem, weil wir unseren Kindern möglichst viel Zeit und Raum lassen wollten, damit sie alles, was sie interessiert sehen und hören konnten. Die Audio Guides waren da eine große Hilfe. Es war so viel los, dass es für die Kinder fast unmöglich war, alles zu sehen, sie wurden teilweise von Gruppen oder Einzelbesuchern einfach weggeschoben.

Im Park kann man schön spazieren. Hier sind nicht so viele Leute. Die konzentrieren sich hauptsächlich am Schloss und den Gebäuden sowie am Teich. Was mir hier gefallen hat, sind die labyrintartig gebauten quadratischen Teile. Die Anlage ist wirklich sehr schön und auch gepflegt.

Chateau de Versailles Gärten

Chateau de Versailles Gärten

Le Grand und Le Petit Trianon haben wir uns dann auch noch angeschaut. Das war auch sehr schön – denn hier sind verschiedene Möbelstücke zu sehen, die es zu der Zeit, in der das Schloss bewohnt war, gegeben hat. Im Hauptschloss gibt es nämlich kaum Möbel – da diese nach der Revolution verkauft worden waren. Es gibt zwar mittlerweile diverse Versuche, diese zurück zu bekommen, aber das dürfte nicht einfach sein.

Auch die Trianons haben sehr schöne Parkanlagen. Alles ist herrlich bepflanzt und ordentlich gepflegt. Allerdings waren wir vom vielen Laufen schon so müde, dass wir es nicht mehr geschafft haben, noch weiter zu spazieren. So haben wir zum Beispiel auch die Orangerie verpasst. Es ging einfach nicht mehr. Die Kinder waren müde und wir wollten einen schönen, informativen Tag nicht damit verderben, das wir unbedingt alles sehen. Also sind wir dann bald wieder mit der Bahn zurück gefahren.

Den Kindern hat es im Chateau de Versailles sehr gut gefallen. Ihnen war es egal, dass so viel los war. Sie haben sich in Ruhe alle (und wirklich alle!!) Beiträge des Audio Guides angeschaut, sie haben Fragen gestellt, sie sind durch den Park gehüpft und waren rundum glücklich.

In Summe war die Fahrt zum Chateau de Versailles also ein sehr gelungener schöner Sommerausflug, den ich auch wieder machen würde. Da wir es ja nicht geschafft haben, alles zu sehen, könnte ich mir vorstellen, Versailles noch einmal zu besuchen.

Raritätenzoo Ebbs

Heute möchte ich von unseren Erfahrungen, die wir bei einem Besuch im Raritätenzoo Ebbs gemacht haben, berichten. Dort waren wir am vergangenen Sonntag und hatten viel Spaß.
Der Raritätenzoo ist gar nicht so einfach zu finden. Auf der Homepage kann man herausfinden, was in das Navi eingegeben werden muss: Haflingerweg 9, 6341 Ebbs, Österreich.

Wir sind etwa um 13 Uhr am Parkplatz des Raritätenzoo Ebbs angekommen. Gleich gegenüber vom Eingang gibt es die ersten Tiere zu sehen: Griechische Landschildkröten. Dann – gegenüber von den Tischen am Kiosk, haben wir nicht schlecht über die freifliegenden Aras gestaunt. Diese dürfen wie gesagt frei rumfliegen, was uns – vor allem mir – sehr gut gefallen hat.

Rundweg durch den Raritätenzoo Ebbs

Im Park gibt es vier kleine Schleifen zum Laufen. Die erste führt nach dem Eingang nach rechts, wo auch das Toilettenhaus zu finden ist. Hier sind Kängurus und Mähnenwölfe zu sehen. Dann geht es weiter vorbei an den schwarzweißen Varis, den Hornvögeln, den Königsgeiern und den Papageien auf der einen und den Kattas und den Riesenschildkröten auf der anderen Seite. Die Kattas haben wir nicht gesehen, die waren entweder nicht da oder haben sich versteckt. Umso beeindruckender war die Riesenschildkröte, die sich ganz nah am Zaun niedergelassen hatte.
Nun ging es in die zweite Schleife zu den Infoständen zu Bienen und zum Bauernhof. Dort gibt es verschiedene Hühner, Hähne, Gänse, Enten, Hängebauchschweine und Zwergkanninchen.
Zurück auf dem Hauptweg geht es über einen kleinen Bach, dann rechts rum in die dritte Schleife. Hier sieht man Kleinpapageien und Nasenbären bevor man zum Koiteich mit Wassergeflügel auf der einen und den Berberaffen und Emus auf der anderen Seite kommt.
Hier kommt man nun zurück auf den Hauptweg vorbei an den Kattas. Das ist etwas ungeschickt, da sich hier viele Menschen treffen – die Einen, die in unsere Richtung gehen, und viele andere, die uns entgegen kamen.
Auf der letzten schleife läuft man auf einem Weg zwischen zwei Teichen hindurch hinunter. Es gibt auch Schwäne zu bewundern. Hier haben wir unser Entenfutter verbraucht. Auch einen richtigen Papagei haben wir hier bewundern können. Nicht gefallen haben mir die Huskys. Dann geht es laut Rundwegschild links rum Richtung Rhesusaffen. Es gab hier ein ganz junges Affenbaby, welches von seiner Mama festgehalten wurde. Der Papa saß hinter den beiden und hat die Mama umarmt. Das war so richtig rührend anzuschauen. Weiter ging es dann vorbei an den Uhus. Davon gab es drei Stück – ich kenn mich ja nicht wirklich aus, aber das Gehege kam mir etwas klein vor für diese großen und schönen Tiere.
Man kommt dann zu einem Spielplatz. Neben dem Spielplatz befindet sich dann noch das Pekari. Nun geht es um den Spielplatz herum Richtung Flamingos und Kranichen. Die Flamingos haben auch Junge gehabt – erkennbar an dem flauschigen grauen Gefieder. Die Pelikane haben wir natürlich auch gebührend bewundert. Genauso wie die Zwergotter, die lustig miteinander gespielt haben. Es ging dann weiter zu den Greif- und Kleinvögel. Auch ein Stachelschwein konnten wir sehen.

Da um 15:30 Uhr die Fütterung der Wölfe stattfand, sind wir dorthin zurückgegangen und haben uns das angeschaut. Die Tierpflegerin ist dann mit einem Schubkarren voll Salat und Fischen losgezogen – das war für unsere neugierigen und interessierten Söhne natürlich das Signal. Sie sind der Dame gefolgt und haben sich genau angeschaut, welche Tiere wie und womit gefüttert wurden.

Damit war unser Besuch im Raritätenzoo Ebbs aber auch schon wieder vorbei und es ging zurück zum Auto und wieder ab nach Hause.

Der Hahn im Raritätenzoo Ebbs

Der Hahn